Beim 1:5 in Freiburg aus Sicht des ​FC Augsburg kassierte Reece Oxford in der Nachspielzeit nach einem Foulspiel an Janik Haberer die Rote Karte. Gegen die Sperre legten die Fuggerstädter allerdings Einspruch ein, dieser wurde aber nun vom DFB-Sportgericht abgewiesen.


Der FC Augsburg muss zwei weitere Spiele auf seinen Winterneuzugang Reece Oxford verzichten. Das geht aus einem Urteil des DFB-Sportgericht hervor. Beim Auswärtsspiel in Freiburg am 23. Spieltag foulte der junge Engländer Freiburgs Janik Haberer und sah dafür in der Nachspielzeit, als schon alles gelaufen war, die Rote Karte.


Der DFB setzte die Sperre für eine Tätlichkeit „in einem leichteren Fall“ auf drei Spiele fest, der FC Augsburg erhob allerdings Einspruch gegen das Urteil. Dieser Einspruch aber ist abgewiesen worden, wie der kicker am heutigen Dienstag berichtet. Somit bleibt die Sperre in ihrem vollen Umfang bestehen, Oxford wird auch die nächsten beiden Spiele von draußen zuschauen müssen.


Die Begründung des Vorsitzenden des Sportgerichts Hans E. Lorenz lautet: „Nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme ist völlig klar, dass das Foul nicht anlässlich eines Zweikampfs um den Ball begangen wurde. Die Sperre von drei Spielen entspricht der Mindeststrafe für Tätlichkeiten in einem leichteren Fall.“


Damit fehlt Oxford das kommende Spiel bei RB Leipzig am nächsten Samstag sowie die Woche drauf, wenn es daheim gegen ​Hannover 96 geht. Gegen Dortmund half bereits Rani Khedira in der Innenverteidigung aus. Nach dem geglückten Experiment könnte er auch in den kommenden beiden Spielen die Vertretung Oxfords auf der Position des Innenverteidigers übernehmen.