Die Mannschaft von ​Bayer 04 Leverkusen ist unter ihrem neuen Trainer Peter Bosz kaum wiederzuerkennen und eilt in der Rückrunde von Erfolg zu Erfolg. Ein Garant für den Aufschwung der Werkself ist ​Julian Brandt, der sich längst auch auf die Wunschzettel von einigen Spitzenklubs dribbeln konnte. Am Wochenende machte der Offensivspieler seinem Klub dennoch erneut Hoffnungen auf einen Verbleib.​


In der Hinrunde konnte der 22-Jährige, wie so viele seiner Teamkollegen, seine Klasse nur phasenweise andeuten. In der zweiten Saisonhälfte explodiert der Blondschopf jedoch regelrecht und war in der Liga bereits an sieben Treffern direkt beteiligt. Dabei profitiert der 23-fache deutsche Nationalspieler auch von der offensiven Ausrichtung unter dem neuen Cheftrainer und blüht in zentraler Rolle richtig auf. Auch am Wochenende, beim verdienten 2:0-Sieg gegen den SC Freiburg, war dem Youngster sein Spaß deutlich anzumerken.

1. FSV Mainz 05 v Bayer 04 Leverkusen - Bundesliga

Julian Brandt fühlt sich derzeit sichtlich wohl



Im aktuellen Arbeitspapier des Youngsters, das bis 2021 datiert ist, soll angeblich eine ​Ausstiegsklausel in Höhe von gerade einmal 25 Millionen Euro verankert sein. Nach der Partie gegen die Breisgauer zeigte sich der Spielmacher trotz der ständigen Diskussionen um seine Zukunft aber demonstrativ gelassen. "Ich habe immer gesagt, wie wohl ich mich in diesem Verein fühle. Ich renne nicht rum und denke: Eigentlich will ich hier gar nicht mehr sein. Ich weiß ja, was ich hier habe", wird der Rechtsfuß von der BILD zitiert.


Dabei erklärte er zum wiederholten Male, dass er die Ruhe innerhalb der Werkself sehr zu schätzen weiß. "Alle im Klub sind ruhig und lassen sich nicht beirren. Ich mache das auch nicht. Wir haben momentan viel Spaß auf dem Platz. Das Jetzt zählt auch. Und wir haben Ziele", so Brandt. Dabei schielt der Angreifer weiter in Richtung Champions-League-Qualifikation. In der Hinrunde erschien die Königsklasse noch unerreichbar, mittlerweile beträgt der Abstand auf den vierten Tabellenplatz aber nur noch vier Zähler.


Der ehrgeizige Profi macht daher keinen Hehl daraus, dass man sich in den kommenden Wochen noch weiter ranpirschen wolle. "Vielleicht sind wir in vier Wochen in unmittelbarer Nähe", so der Shootingstar. Fünf Siege in den letzten sieben Ligaspielen unterstreichen schließlich durchaus eindrucksvoll, dass mit Leverkusen wieder zu rechnen ist.