Fast noch mehr als über das Ergebnis des El Clasico wird über den Gesichtsschlag von Sergio Ramos am fünffachen Weltfußballer Lionel Messi gesprochen. Der Argentinier lag nach der Attacke mehrere Minuten auf dem Boden und war außer sich vor Wut. Sein Mitspieler Luis Suarez musste ihn zurückhalten, denn Messi wäre am liebsten an die Decke gegangen. Der Übeltäter selbst, Sergio Ramos, erklärte nach dem Spiel, dass solche Szenen normal seien und halt passieren könnten. Er beteuerte, dass er dabei keine Absicht hatte. Nun knüpft sich sein Nationalmannschaftskollege Gerard Pique ihn vor!

Gerard Pique

"Die Intensität des Spiels braucht er jetzt gar nicht zum Thema zu machen. Sie betrifft mich ja auch und ich komme gut aus mit den ​Real-Spielern. Das war einfach nur eine Aggression von ihm. Leo hatte Blut in seinem Mund. Wenn man aufs Feld geht, dann will man einfach nur seine Farben verteidigen und es entsteht Rivalität. Aber sobald das Spiel vorüber ist, sollte man wieder herzlich miteinander umgehen und sich gegenseitig respektieren."


Der Innenverteidiger der Katalanen macht deutlich, dass er seinem Konkurrenten Ramos kein Wort glaubt und die Attacke als pure Absicht ansieht. Zudem erwecken die letzten Sätze den Eindruck, dass er ihm Respektlosigkeit vorwerfen will. Eins ist jedoch sicher, Pique glaubt nicht, dass solche Dinge in einem Spiel normal sind und auf die Intensität des Spiels geschoben werden können. Denn Pique ist genauso von der Intensität betroffen und er macht deutlich, dass ihm solche Szenen nicht passieren.