Vor Saisonbeginn sicherte sich Hannover 96 die Dienste von Takuma Asano. Der Japaner, der zuvor bereits für den VfB Stuttgart auflief, wurde zunächst bis zum Sommer von Arsenal London ausgeliehen. Wie Sportdirektor Horst Heldt nun laut ​kicker ankündigte, soll der 24-Jährige unabhängig von der sportlichen Situation fest verpflichtet werden.


Nicht nur für Hannover 96, auch für Takuma Asano selbst verlief die Saison bislang nicht nach Plan. Der Japaner absolvierte erst elf Partien in der Bundesliga und musste immer wieder verletzungsbedingt aussetzen. Dabei war Asano eigentlich als Stammspieler eingeplant, schließlich hinterließ er beim VfB Stuttgart zuvor einen positiven Eindruck.


Für die Schwaben war er in 45 Spielen an zehn Toren beteiligt, drückte dem Offensivspiel seinen Stempel auf und sollte auch den Hannoveranern spielerisch weiterhelfen. Nachdem der VfB im Sommer 2018 davon absah, die Kaufoption für Asano zu ziehen, will 96-Sportdirektor Horst Heldt eine feste Verpflichtung des 24-Jährigen unter Dach und Fach bringen.

Takuma Asano

   Soll über die Saison hinaus in Hannover bleiben: Takuma Asano


"Taku ist ein Junge mit hohem Entwicklungspotenzial. Seine Torgefährlichkeit muss er noch verbessern, doch mit seiner enormen Schnelligkeit kann er sich in unserem Offensivspiel ideal in den Räumen bewegen", so der 49-Jährige. Wie im Fall von Kevin Wimmer sei im Leihvertrag eine Pflichtklausel vereinbart worden, die die abstiegsbedrohten Niedersachsen bei einer bestimmten Kombination aus Einsätzen, Toren und Vorlagen hätten ziehen müssen. Da diese aufgrund Asanos langer Verletzungspause aller Voraussicht nach nicht greifen werde, besitzt Heldt den nötigen Spielraum für die entsprechende Ablösesumme.


"Es ist eine Konstellation, die sich für uns lohnt", so Heldt, der bereits mit Klub-Boss Martin Kind die Kaderplanung für die kommende Saison begonnen haben soll. Für Asano sollen demnach rund drei Millionen Euro eingeplant werden - eine Summe, die Arsenal aufgrund der fehlenden Perspektive des Angreifers im Kader der 'Gunners' wohl kaum ablehnen würde.