​Nach dem Duell gegen Borussia Dortmund vor knapp zwei Wochen steht für den ​1. FC Nürnberg gegen ​RB Leipzig am Samstag (15.30 Uhr) das nächste schwere Heimspiel an. Um im Abstiegskampf nicht den Anschluss zu verlieren, wäre eine Niederlage für die Franken kaum zu verkraften. 


4:0 in Düsseldorf, 3:0 in Hannover, 3:1 in Stuttgart: Die drei Auswärtsspiele nach der Winterpause hat RB Leipzig souverän gewonnen – klar, dass die Sachsen auch am Samstag einen Dreier mitnehmen wollen, um den Champions-League-Platz 4 abzusichern. Der 1. FC Nürnberg hingegen kann jeden Punkt gebrauchen. Mit 13 Punkten rangiert der "Glubb" auf dem letzten Tabellenplatz, doch Relegationsplatz 16, den der VfB Stuttgart einnimmt, ist nur drei Zähler entfernt. Zuletzt verlor Nürnberg auswärts in Düsseldorf mit 1:2. Gegen Borussia Dortmund holte man beim torlosen Unentschieden immerhin einen Punkt. 

Zwei Spieler rotgesperrt

Jeweils wegen einer Rotsperre fehlen die beiden Mittelfeldspieler ​Matheus Pereira und Simon Rhein. Kevin Goden laboriert an einer Muskelverletzung und kann genau wie Stürmer ​Adam Zrelak (Kreuzbandriss) nicht zum Einsatz kommen. 


In der Defensive dürfte alles beim Alten bleiben. Neben Torhüter Christian Mathenia - zuletzt in sehr guter Form - sind Enrico Valentini, Ewerton, Lukas Mühl und Tim Leibold gesetzt. Georg Margreitter könnte anstelle von Ewerton, der in Düsseldorf per Kopf ein Eigentor verursachte, in die Viererkette zurückkehren, doch nach seiner Muskelverletzung ist ein Einsatz des Österreichers unklar.


Das Mittelfeld um Ondrej Petrak, Hanno Behrens und Eduard Löwen hat sich in den letzten Wochen bewährt. Interimstrainer Boris Schommers setzt wieder auf Löwen, nachdem dieser unter Vorgänger Michael Köllner nur noch Ersatz war. In Düsseldorf gelang dem deutschen U21-Nationalspieler ein herrliches Tor aus der Distanz zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung.


In der Offensive ist die Auswahl an Spielern kleiner geworden: Michael Ishak dürfte anstelle von Zrelak als Spitze beginnen, Virgil Misidjan hinter dem Schweden agieren. Yuya Kubo könnte die letzte Planstelle in der Offensive übernehmen, allerdings haben auch Sebastian Kerk und Federico Palacios Einsatzchancen. 


Die potenzielle Formation im Überblick: