​Der ​1. FSV Mainz 05 legt bislang unterm Stich eine überzeugende Saison hin und konnte sich längst jeglicher Abstiegssorgen entledigen. Sportchef ​Rouven Schröder kann daher in aller Ruhe bereits die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen. Ein Puzzlestück soll dabei auch in der kommenden Spielzeit Angreifer ​Karim Onisiwo sein.


Der Österreicher wechselte bereits im Sommer 2016 vom SV Mattersburg in die Domstadt und bestritt seitdem insgesamt 57 Pflichtspiele für den FSV. In der vergangenen Spielzeit noch häufig verletzt, konnte sich der Offensivspieler in der laufenden Saison unter seinem Coach Sandro Schwarz endgültig etablieren, auch wenn er dabei zumeist als Edeljoker eingesetzt wurde. Am vergangenen Spieltag durfte er gegen den FC Schalke 04 jedoch mal wieder von Beginn an ran und bedankte sich prompt mit einem Doppelpack.

Rouven Schroeder

Rouven Schröder konnte bereits einige kluge Deals einfädeln


Das aktuelle Arbeitspapier des 26-Jährigen läuft im kommenden Sommer aus, im Vertrag des zweifachen österreichischen Nationalspielers ist jedoch eine Klausel verankert, die den Mainzern eine Option auf eine Vertragsverlängerung zusichert. Am Donnerstag hatte Onisiwo gegenüber der BILD bereits zu Protokoll gegeben, dass er sich in Mainz "sehr wohl" fühle und sich gut vorstellen könne "noch zu bleiben". Nun hakte das Boulevardblatt bei Sportchef Rouven Schröder nach und auch der Funktionär unterstrich die Bereitschaft auf eine weitere Zusammenarbeit. "Sein Vertrag wird definitiv nicht auslaufen!", so die unmissverständlichen Worte des 43-Jährigen.


Doch selbst bei einer vorzeitigen Vertragsverlängerung, ist noch nicht gewährleistet, dass der Stürmer in der kommenden Saison tatsächlich weiterhin für die Mainzer auf Torejagd gehen wird. Schließlich dürfte auch anderen Klubs die Entwicklung des Linksaußen nicht verborgen geblieben sein. Die Verkauf-Weltmeister aus Mainz hätten sich durch die Ausweitung des Arbeitspapiers jedoch auch für dieses Szenario vorbereitet und wären davor geschützt, ihren Schützling ablösefrei ziehen lassen zu müssen. Dereinst ohne Ablösekosten verpflichtet, könnte der Offensivspieler so saftige Gewinne einbringen.