Der ​FC Bayern München ist auf der Suche nach ​einer Verstärkung für die rechte offensive Außenbahn. Neben ​Chelsea-Eigengewächs Callum Hudson-Odoi steht beim deutschen Rekordmeister offenbar auch Nicolas Pépé weit oben auf dem Zettel. Der 23-Jährige in Diensten vom OSC Lille zählt zu den Topscorern der Ligue 1. 


Pépé wird bereits seit geraumer Zeit mit den Bayern in Verbindung gebracht. Laut Informationen der Sport Bild ​hat der Tabellenzweite den ivorischen Nationalspieler als Alternative zu ​​Hudson-Odoi ausgemacht. Wie der Journalist Christian Falk berichtet, wurde der Offensivspieler am vergangenen Freitag in Straßburg von Bayern-Chefscout Laurant Busser beobachtet. Pépé stand beim 1:1-Unentschieden über die komplette Spieldauer auf dem Platz, blieb jedoch ohne Torbeteiligung. 

Ein Wechsel des 23-Jährigen im kommenden Sommer gilt als beschlossene Sache. "Wir sind kein reicher Klub. Wenn ein wirklich gutes Angebot für Pépé kommt, werden wir ihn verkaufen müssen", erklärte LOSC-Sportdirektor Luis Campos bei Telefoot. Fraglich ist offenbar nur noch, wohin die Reise des Angreifers geht. Cheftrainer Christophe Galtier machte in dieser Woche eine vielsagende Andeutung: "Ich weiß, dass ein großer Klub aus Deutschland seine beiden Außenbahnspieler im Sommer verliert. Es ist einer der größten Vereine der Welt und ich bin sicher, dass er in diesem Klub eine gute Rolle spielen könnte." 


Die Bayern sind allerdings nicht der einzige Klub, der seine Fühler nach Pépé ausstreckt. Dem Vernehmen zeigen unter anderem auch Paris Saint-Germain und der ​FC Barcelona Interesse am Rechtsaußen. Als Ablösesumme stehen laut Telefoot 80 Millionen Euro im Raum. In der laufenden Saison bestritt Pépé für Lille 29 Pflichtspiele, in denen er 17 Treffer erzielte und elf weitere vorbereitete.