​Im Sommer wechselt Benjamin Pavard zum ​FC Bayern München. Im Abstiegskampf mit dem ​VfB Stuttgart möchte der Franzose aber alles in seiner Macht Stehende versuchen, um die nächste Bruchlandung zu verhindern - drei Jahre nach dem Abstieg im Jahr 2016.


Wer meint, Benjamin Pavard würde sich im Abstiegskampf hängenlassen, weil er ohnehin im Sommer zum FC Bayern München wechselt, kennt den französischen Weltmeister schlecht. 

"In Frankreich sagt man, dass man bis zum Tod kämpft", so werde er das machen, versprach Pavard im Interview mit Sport Bild. "Ich bin bis zum Sommer mit dem Kopf nur in Stuttgart und beim Kampf um den Klassenerhalt, nicht in München."


Der VfB Stuttgart steht auf Relegations-Platz 16, zwei Punkte Rückstand sind es zum FC Augsburg (15.), ebenso viele Punkte haben die Schwaben Vorsprung vor Hannover 96 (17.). Der 22-Jährige fordert: "Es liegt an uns, das geradezurücken." Jetzt zählt es umso mehr: Am Wochenende steht ein eminent wichtiges Spiel für den VfB auf dem Programm. 


Im Heimspiel am Sonntag (15.30 Uhr) gegen Hannover 96 könnte die Mannschaft von Markus Weinzierl den Abstand auf die direkten Abstiegsplätze auf fünf Punkte ausbauen, bei einer Niederlage würde man mit den Niedersachsen die Plätze tauschen. Sollte Augsburg am Freitag gegen Borussia Dortmund verlieren, könnte Stuttgart bei einem Dreier sogar auf Platz 15 klettern. Zuletzt über dem Strich stand Stuttgart am 15. Spieltag nach dem 2:1-Sieg gegen Hertha BSC.


Gegen RB Leipzig (1:3) und in Bremen (1:1) lief Pavard als Außenmann der neu installierten Dreierkette auf. Auf dieser Position machte er einen besseren Eindruck als in den Spielen zuvor auf der Rechtsverteidigerposition. Insgesamt spielt Pavard eher eine enttäuschende Saison, jedoch spielt die gesamte Mannschaft unter ihren Möglichkeiten. 

Pavard würde gern mit Hernandez zusammenspielen


Darüber hinaus sprach Pavard über Bayern Münchens potenziellen Neuzugang Lucas Hernandez (Atletico Madrid), mit der er im vergangenen Sommer in Russland das Außenverteidiger-Duo auf dem Weg zum WM-Triumph bildete. "Wir sind sehr gute Freunde. Ich fände es fantastisch, wenn Lucas ebenfalls zu Bayern kommen würde. Er hat bewiesen, dass er ein super Spieler ist. Erst gemeinsam für Frankreich, dann für Bayern – das würde mich stolz machen." Aber natürlich sei es eine Angelegenheit zwischen Bayern und Hernandez, räumte Pavard ein.