​Der ​FC Augsburg hat am vergangenen Spieltag den erhofften Befreiungsschlag verpasst. In Freiburg kamen die bayerischen Schwaben mit 1:5 unter die Räder. Geschäftsführer Stefan Reuter will nach der deutlichen Auswärtspleite keine Trainerdiskussion aufkommen lassen und stärkte Übungsleiter Manuel Baum demonstrativ den Rücken. 


Der FCA gewann nur eine der letzten 14 Bundesliga-Partien und steckt seit Monaten ​im Abstiegskampf fest. Nach der enttäuschenden Vorstellung gegen den ​SC Freiburg ist beim Tabellenfünfzehnten ein neuer Tiefpunkt erreicht. Am Sonntag wurde die deutliche Niederlage in einer ausführlichen Besprechung analysiert. "Wir haben Lösungsansätze herausgearbeitet. Es ist mir aber ganz wichtig, dass das intern bleibt", wird Baum vom kicker zitiert. Wichtig sei in erster Linie, "dass man es am Freitag auf dem Platz sieht". 


Am kommenden Spieltag haben die Fuggerstädter ​Borussia Dortmund zu Gast. "Wir sind alle in der Bringschuld, vor allem was die Art und Weise betrifft. Wir sind allen schuldig, dass wir um jeden Zentimeter kämpfen", betonte der 39-jährige Übungsleiter, für den ein Rücktritt keine Option darstellt. "Ich bin zu hundert Prozent überzeugt, dass wir die Klasse halten und gegen jeden Widerstand ankämpfen", gab Baum zu Protokoll. "Wir ziehen alle an einem Strang." 

Manuel Baum

Sitzt seit Dezember 2016 beim FC Augsburg auf der Trainerbank: Manuel Baum



Für Geschäftsführer Reuter stellt sich die Trainerfrage derzeit nicht. "Wir halten in jedem Fall an Manuel Baum fest und wollen diese Diskussion überhaupt nicht", erklärte der Weltmeister von 1990. "Wir haben eine klare Forderung an die Mannschaft, die Grundtugenden zu zeigen", führte der 52-Jährige weiter aus. 


Nach der Analyse am Sonntag sei es nun entscheidend, dass die Mannschaft nach "den Worten auch Taten folgen lässt. Entscheidend ist die Reaktion auf dem Platz", betonte Reuter.