Trotz angezeigter Auswechslung wollte ​Chelsea-Keeper Kepa Arrizabalaga am vergangenen Samstag den Platz nicht verlassen. Als Strafe folgt neben einer offiziellen Entschuldigung nun auch eine finanzielle Buße.


Es war die Szene schlechthin im Spiel zwischen ​Manchester City gegen den FC Chelsea im Finale des EFL-Cups. Der 24-jährige Torhüter Kepa verweigerte seinem Trainer Maurizio Sarri die Auswechslung. Die Bilder dominierten die Schlagzeilen und wurden zahlreich parodiert, so etwa auch ein Wikipedia-Eintrag, der Kepas Position als Trainer statt als Torhüter beschreibt.

​​Doch nun folgten Konsequenzen für den ‘selbsternannten Kurzzeit-Trainer’. Denn neben einer ​Entschuldigung, die der Verein nun veröffentlichte, muss er laut Telegraph ein Monatsgehalt in Höhe von etwa 220.000 Euro an eine Stiftung des Klubs entrichten.


Laut Kepa habe es sich bei der Auswechslung allerdings um ein Missverständnis zwischen ihm und Trainer Sarri gehandelt, welches nach dem Spiel aufgeklärt worden sei. Dies gab er nun auch in einem ​Statement auf Twitter bekannt. Dennoch gab er in der Entschuldigung zu, “einen großen Fehler im Umgang mit der Situation gemacht zu haben”.


Kepa stand diese Saison 37 Mal auf dem Platz und kassierte 35 Gegentore. Er kam im Sommer 2018 für rund 80 Millionen von Athletic Bilbao zu den Blues.