Beim so wichtigen Aufsteiger-Duell am Samstagabend hat Matheus Pereira dem ​1. FC Nürnberg einen Bärendienst erwiesen und mit der wohl dümmsten roten Karte der Saison den Club massiv geschwächt. Der Portugiese wurde nun zu einer Sperre von drei Spielen verurteilt. Zusätzlich muss er 10.000 Euro berappen.


Es lief erst die vierte Minute im Duell zwischen ​Düsseldorf und Nürnberg, als FCN-Offensivmann  Matheus Pereira sich zunächst unbemerkt vom Schiedsrichter an Fortuna-Verteidiger Niko Gießelmann "rächte". Nach einem harten Zweikampf (vom DFB offiziell als "sportwidrige Handlung Gießelmanns" beschrieben) zu Spielbeginn lief der 22-Jährige an seinem Gegenspieler vorbei und gab ihm mit der Hand einen Schlag in die unangenehmste Zone der männlichen Anatomie mit.


Per Videobeweis wurde der Schlag in die "Kronjuwelen" entdeckt und der Täter überführt. Der Club musste fortan fast die komplette Partie in Unterzahl absolvieren und verlor schließlich mit 2:1. Übeltäter Pereira wird in den kommenden drei Partien zudem fehlen. Der Portugiese wurde vom DFB-Sportgericht für diesen Zeitraum gesperrt und mit einer 10.000-Euro-Geldstrafe belegt.