Beim FC Barcelona herrscht weiter Rätselraten um die Zukunft von Ivan Rakitic. Einerseits habe der 30-Jährige um eine Wechsel-Freigabe im Sommer gebeten, andererseits soll der Kader verjüngt werden. Von einem Transfer zu Inter Mailand will der Mittelfeldstratege allerdings nichts wissen - währenddessen soll Linksverteidiger Jordi Alba seinen Vertrag zeitnah verlängern. 


Als der FC Barcelona am Samstagnachmittag beim FC Sevilla gastierte, stand Ivan Rakitic wie gewohnt in der Startformation, spielte über 90 Minuten durch und bereitete das zwischenzeitliche 1:1 durch Lionel Messi vor. Eigentlich ist er im Mittelfeld der Katalanen unersetzlich, sein Stellenwert ist seit seiner Verpflichtung vor viereinhalb Jahren deutlich gestiegen. Jedoch wurde Rakitic zuletzt immer wieder mit einem Abgang in Verbindung gebracht.


So heißt es, er verlange eine Gehaltserhöhung - die Verantwortlichen haben diesen Wunsch jedoch bislang abgelehnt. Neben dem FC Bayern München war auch Inter Mailand im Gespräch, doch nun betont Rakitic, keine Wechselabsichten zu hegen: "Ich lache über alles, was sie über meine Zukunft sagen. Ich habe hier noch drei Jahre Vertrag. Es schmeichelt mir, dass andere Vereine nach mir fragen, aber ich sehe mich einzig bei Barça."

​​Während mit Frenkie de Jong ein hochkarätiger Konkurrent für die Position im zentralen Mittelfeld zur neuen Saison verpflichtet wurde, soll der Vertrag von Jordi Alba zeitnah verlängert werden. Der Linksverteidiger wurde im Sommer 2012 vom FC Valencia verpflichtet und ist seither unersetzlicher Stammspieler.


Mittlerweile hat Alba 281 Pflichtspiele für Barça auf dem Konto, lieferte in dieser Zeit 54 Torvorlagen und war selbst 14 Mal als Torschütze zur Stelle. Der Vertrag des 29-Jährigen ist derzeit bis zum 30. Juni 2020 gültig, soll allerdings um vier weitere Jahre verlängert werden. "Es wird sicherlich gute Neuigkeiten geben, hoffentlich so schnell wie möglich", sagte Präsident Josep Maria Bartomeu laut Mundo Deportivo. Demnach hoffe man darauf, dass Alba noch vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Olympique Lyon seine Unterschrift auf das neue Arbeitspapier setzen werde.