Die letzten drei Spiele verlor ​Mainz 05 mit elf Gegentoren, nur einen einzigen eigenen Treffer konnten die Rheinhessen dagegen halten. Mit dem ​FC Schalke 04 kommt nun ein krisengebeuteltes Team in die Opel Arena, welches seinerseits mehr mit sich selbst als mit dem Gegner zu kämpfen hat. Eine gute Möglichkeit für die Mannschaft von Sandro Schwarz, mal wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern. So könnte der Coach seine ​05er gegen S04 anfangen lassen.


Im Tor wird aller Voraussicht wieder Florian Müller beginnen. Der 21-Jährige war vor der Saison als Stammkeeper auserkoren worden, fiel dann aber die zweite Hälfte der Hinrunde mit einer Innenbandverletzung mehrere Wochen aus. Seit Beginn der Rückrunde ist er nun wieder zwischen den Pfosten, bei insgesamt 13 Einsätzen blieb er zweimal ohne Gegentor.


Auch in der Innenverteidigung dürfte Sandro Schwarz alles beim Alten belassen und Stefan Bell und Moussa Niakhate aufbieten. Auf den beiden Außenpositionen dürften die beiden Akteure, die schon in Wolfsburg auf dem Platz standen, eine erneute Chance erhalten. Auf der linken Seite wäre das Aaron Martin, auf rechts kommt erneut Daniel Brosinski zum Zug.


Davor hat Schwarz viele Möglichkeiten, wie er gegen Schalke beginnen lässt. Wahrscheinlich ist, dass Pierre Kunde in der Zentrale anfängt und dabei von Danny Latza und Jean-Philippe Gbamin unterstützt wird. Als Alternative könnte auch Ridle Baku jeweils für Gbamin oder Latza beginnen.


An seiner Angriffsformation hingegen dürfte Schwarz wenig ändern wollen, denn das Trio bestehend aus Paul Boetius, Robin Quaison und Jean-Philippe Mateta war insgesamt an 20 Toren des FSV beteiligt. Daher dürfte es erneut so aussehen, dass Quaison und Mateta als Zweimannsturm die Schalker Defensive beschäftigen sollen, während Boetius sich hinter den Spitzen als Spielmacher austobt. Als mögliche Alternative stünde im Sturm auch noch Anthony Ujah bereit.


Die potenzielle Aufstellung im Überblick: