​Dreieinhalb Jahre spielte Ivan Rakitic für ​Schalke 04, von dort wechselte er für 2,5 Millionen Euro nach Spanien. Beim FC Sevilla wurde er zu einem Leistungsträger, war aber bei den meisten, die nicht explizit La Liga verfolgten, kaum auf dem Radar. Wiederum nach dreieinhalb Jahren tätigte der ​FC Barcelona einen Überraschungstransfer und lotste den Kroaten für 18 Millionen nach Katalonien. Dort avancierte er seit 2014 zum Weltstar, doch nun steht wohl der nächste Wechsel bevor.


Mit 26 Jahren, dem besten Fußballeralter, wechselte Ivan Rakitic zum FC Barcelona und hatte einen Marktwert von 20 Millionen Euro. Jetzt, vier Jahre später, mit 30 Jahren, ist der Ex-Schalker 65 Millionen wert. Diese Zahlen sprechen repräsentativ für das, was der Kroate in den letzten Jahren geleistet hat. Er gewann mit Barca die Champions League, sowie dreimal die Liga und ebenso oft den spanischen Pokal. Zudem schaffte er an der Seite von Weltfußballer Luka Modric sensationell den Einzug ins Weltmeisterschaftsfinale 2018, das er gegen Frankreich verlor. 

Ivan Rakitic

Ivan Rakitic nach der bittersten Niederlage seiner Karriere im WM-Finale



Nun steht Berichten der italienischen Sportzeitung Gazetta dello Sport zufolge der nächste Wechsel des Mittelfeldspielers an. Inter Mailand bietet wohl 35 Millionen für Rakitic, während die Katalanen jedoch 45 Millionen verlangen. Eine Einigung in der Mitte wird mehrheitlich erwartet. Sein Vertrag in Barcelona läuft noch bis 2020, doch eine Verlängerung wird wohl nicht stattfinden, da das Mittelfeld mit Spielern wie u. a. Vidal, Busquets und Arthur schon dicht besetzt ist. Hinzu kommt im Sommer der holländische Shootingstar Frenkie de Jong für 75 Millionen Euro von Ajax Amsterdam.


Gerüchte ranken sich ebenfalls um eine Verpflichtung des jungen Franzosen Adrien Rabiot von Paris Saint-Germain. Daher scheint ein Abgang Rakitics die logische Konsequenz zu sein. Unter vielen anderen angeblichen Interessenten, wie dem ​FC Bayern, ​Juventus Turin, ​Manchester United und dem ​FC Chelsea, soll Inter Mailand in der Pole-Position beim Vize-Weltmeister sein.