​Mauro Icardi ist der absolute Superstar von Inter Mailand. Nicht umsonst trug der erst 26-Jährige bereits die Kapitänsbinde der Nerrazurris, doch zuletzt schien die Lage aus dem Ruder gelaufen zu sein. Icardi verlor sein Kapitänsamt an Torhüter Samir Handanovic, der Argentinier stand danach auf eigenem Wunsch nicht im Europa-League-Aufgebot. Nun bekräftigt die Inter-Führung allerdings, dass man weiterhin den 2021 auslaufenden Vertrag verlängern möchte - und legt sich mit ​Juventus an.


Auslöser für Icardis Streit mit Inter soll Wanda Nara sein. Die Blondine ist nicht nur die Frau von Icardi, sondern auch dessen Beraterin. Und während Inter Mailand seit Monaten versucht, den Vertrag seines Stars zu verlängern, soll seine Beraterin immer mehr Geld gefordert haben. Die Fronten scheinen verhärtet, ein Abgang im Sommer durchaus möglich.


Juventus Turin soll Icardi schon im Sommer als Wunschspieler auf dem Zettel gehabt haben. Selbst Cristiano Ronaldo soll nur Wunschspieler Nummer Zwei hinter Icardi gewesen sein. Doch Inter Mailand will seinen Torjäger auf keinen Fall nach Turin ziehen lassen. Der Vorstandsvorsitzende Giuseppe Marotta erklärte in einem Statement: "Wir werden Icardi nicht verkaufen. Wir glauben, dass er ein großartiger Spieler ist, der sich in Zukunft gut anstellen wird."


Inter-Präsident und größter Anteilseigner Steven Zhang wird von Sky Italia zitiert: "Mauro wird niemals zu Juventus wechseln. Er wird weiterhin bei uns wachsen, ist Teil unserer Familie."


Inter kontert Juve-Aussagen


Juve-Sportdirektor Paratici hatte jüngst verkündet, man beschäftige sich "mit solchen Überlegungen im Juni – oder auch nicht", und meinte damit eine mögliche Icardi-Verpflichtung. Marottas Konter folgte jetzt: "Was die Aussage von Paratici angeht, stellt sich die gleiche Frage bei Paulo Dybala: wir schauen mal, was er im Juni macht.“ 


Ein Wechsel innerhalb der Serie A soll also weiterhin mit aller Macht verhindert werden. Was einen internationalen Transfer Icardis angeht, wird die nahe Zukunft wohl zeigen, ob sich beide Parteien wieder annähern können. ​Interessenten dürfte es ​trotz seiner streitbaren Frau/Beraterin genügend geben.