Nach seiner Berufung als Sportvorstand beim ​VfB Stuttgart hat Thomas Hitzlsperger seinen Job beim ARD als Experte aufgegeben. Das berichten der TV-Sender und dessen Sportkoordinator Axel Balkausky auf der Internetseite des Kanals.


Thomas Hitzlsperger hat die Nachfolge des geschassten Michael Reschke beim VfB Stuttgart angetreten. Der Job lässt aber keine Zeit mehr für Nebentätigkeiten, so dass der ehemalige Nationalspieler nicht länger als TV-Experte bei diversen Live-Übertragungen von Fußballspielen am Spielfeldrand stehen kann. Daher haben sich Hitzlsperger und die ARD darauf verständigt, den neuen Sportvorstand des VfB von den Aufgaben als Experte zu befreien.


„Voller Dankbarkeit blicke ich zurück auf die hervorragende Zusammenarbeit mit den Kollegen der ARD“, so Hitzlsperger auf der Internetseite des öffentlich-rechtlichen Senders. „Es war mir eine große Freude, die Spiele der Nationalmannschaft und den DFB-Pokal als ARD-Experte begleiten zu dürfen. Nun beginnt ein neues Kapitel für mich als Sportvorstand beim VfB Stuttgart. Dieser Tätigkeit möchte ich meine ganze Kraft widmen.“


Auch der Sender bedankte sich in Person von Balkausky beim 36-Jährigen. „Die neue Tätigkeit von Thomas Hitzlsperger als Sportvorstand des VfB Stuttgart lässt es leider nicht zu, dass er weiterhin für uns als Fußball-Experte tätig ist“, erklärt Balkausky. „Wir bedauern sehr, dass wir deshalb unsere Zusammenarbeit beenden müssen. Er war in den vergangenen Jahren als hervorragender Analyst und genauer Beobachter mit einer stets klaren Meinung eine große Bereicherung unserer Fußball-Live-Übertragungen. Dafür bedanke ich mich sehr herzlich und wünsche ihm für seine neue Aufgabe im Verein viel Erfolg.“


Als neuer Sportvorstand der Stuttgarter soll Hitzlsperger den Negativtrend bei den Schwaben nun stoppen und den Klassenerhalt sichern. Der Start jedoch verlief denkbar schlecht. Am Wochenende gab es gegen ​RB Leipzig eine 1:3-Heimniederlage, mit 15 Zählern nach 22 Spielen hängt der VfB auf dem Relegationsrang fest.