​Die Defensive von ​Real Madrid zeigte sich in dieser Saison bei weitem nicht so sattelfest wie noch in der Vorsaison. So läuft etwa Weltmeister ​Raphael Varane seiner überragenden Form der vergangenen Jahren deutlich hinterher. Mit ​Eder Militao haben die Königlichen nun einen neuen Innenverteidiger ausgemacht. Der Youngster des FC Porto steht dem Vernehmen nach kurz vor einer Vertragsunterschrift.


Da das Winter-Transferfenster auch in La Liga längst geschlossen ist, würde der Wechsel des 21-Jährigen im kommenden Sommer wirksam werden. Dabei können sich die Madrilenen auf einen sehr verlässlichen Defensivspieler freuen, der im September 2018 sein Debüt für die brasilianische Nationalmannschaft feiern konnte. Nur wenige Monate zuvor wechselte der Youngster von seinem Ausbildungsklub FC Sao Paulo für sieben Millionen Euro Ablöse zum FC Porto.

Eder Militao

Eder Militao steht vor einem weiteren großen Karriereschritt



Bei seinem neuen Klub benötigte der Abwehrspieler keinerlei Anlaufzeit und wurde prompt zum unangefochtenen Stammspieler. Der variabel einsetzbare Südamerikaner, der auch auf den Außenbahnen agieren kann, wurde dabei zumeist in der Innenverteidigung aufgeboten und bestach durch seine robuste Zweikampfführung und sein gutes Aufbauspiel. Mehrere internationale Spitzenklubs wurden daher auf den Youngster aufmerksam und so soll auch Juventus Turin an einem Transfer interessiert gewesen sein. Laut der Marca soll sich Real mittlerweile jedoch mit dem ehrgeizigen Profi geeinigt haben.


Dem Vernehmen nach legt das Team von Trainer Santiago Solari stolze 50 Millionen Euro Ablöse auf den Tisch. Militaos Ex-Klub Sao Paulo hatte sich beim Abgang des Talents eine Klausel zusichern lassen und profitiert ebenfalls von dem bevorstehenden Deal. Wenn die Unterschrift des Verteidigers erfolgt ist, kann sich daher auch der brasilianische Traditionsverein über rund vier Millionen Euro freuen. Neben seinen sportlichen Qualitäten gilt Militao als sehr umgänglich und bescheiden. Um im Haifischbecken Real Madrid nicht unterzugehen, muss der 1,86-Meter-Schlaks aber wohl lernen, auch einmal die Ellbogen auszufahren.