Auf der Suche nach Verstärkungen für das zentrale Mittelfeld ist ​Manchester City offenbar in Spanien fündig geworden. Medienberichten zufolge haben die Citizens Saul Niguez zum Transferziel Nummer eins auserkoren. Der 24-Jährige in Diensten von Atletico Madrid soll beim englischen Meister in die Fußstapfen von ​Fernandinho treten.


Im Sommer 2017 sorgte Niguez mit seiner Vertragsverlängerung für Aufsehen. Der zentrale Mittelfeldspieler unterschrieb bei Atletico Madrid ein Arbeitspapier bis 2026. Trotz der langen Laufzeit will ManCity den Spanier im Sommer von den Rojiblancos loseisen. ​Einem Bericht des Daily Mirror zufolge steht der 24-Jährige bei den Citizens ganz oben auf dem Zettel. Für den Linksfuß müsste der Tabellenführer der ​Premier League allerdings sehr tief in die Tasche greifen. 

Saul Niguez

Trägt seit Sommer 2008 das Trikot von Atletico Madrid: Saul Niguez


Im Vertrag des spanischen Nationalspielers ist angeblich eine Ausstiegsklausel in Höhe von 150 Millionen Euro verankert. Ob ManCity dazu bereit ist, diese vereinsinterne Rekordsumme zu bezahlen, ist jedoch fraglich. Der bislang teuerste Neuzugang der Citizens ist Kevin De Bruyne, der im August 2015 für rund 75 Millionen Euro vom ​VfL Wolfsburg verpflichtet wurde. In Manchester soll das Atletico-Eigengewächs die Nachfolge von Fernandinho antreten. 


Der Brasilianer ist mit seinen 33 Jahren nicht mehr der Jüngste und vertraglich noch bis Sommer 2020 gebunden. Im Falle einer Niguez-Verpflichtung könnte der Routinier ein Jahr vor seinem Vertragsende verkauft werden. Als Alternativen zum 24-jährigen Spanier hat ​Cheftrainer Pep Guardiola angeblich Tanguy Ndombele und Houssem Aouar (beide Olympique Lyon) auf dem Zettel stehen.