In den vergangenen Wochen wurde viel über einen Pulisic-Nachfolger bei ​Borussia Dortmund spekuliert. Einer der Kandidaten ist der 21-jährige ​Allan Saint-Maximin von OGC Nizza. BVB-Trainer Lucien Favre kennt den Franzosen schon aus seiner Zeit bei Nizza, außerdem passt er sehr gut in das System und die Philosophie des BVB.


Neben den Transfergerüchten gibt es derzeit viel Wirbel um den jungen Stürmer. Sein Trainer Patrick Vieira erhebt schwere Vorwürfe gegen seinen Spieler. Wie ​transfermarkt.de berichtet, beschuldigt Vieira Saint-Maximin mit der Vortäuschung einer Krankheit. Laut Vieira habe der 21-Jährige sich vor dem Spiel am Samstag morgens krank gemeldet, doch der Arzt konnte kein Fieber oder dergleichen feststellen. So hätte Saint-Maximin zumindest mit der Mannschaft mitfahren können. Dafür droht ihm womöglich eine Strafe vonseiten des Vereins.


Doch der Franzose wehrt sich gegen die Vorwürfe. Er habe in der kompletten Woche aufgrund von Knöchelproblemen nicht trainieren können und habe nur am Freitag unter Schmerzen Laufeinheiten mitgemacht. Zudem gibt sein Berater an, er habe eine Magen-Darm-Entzündung gehabt. Außerdem schrieb Saint-Maximin über Twitter er sei krank gewesen und sein Trainer würde es ihm nicht glauben.

Dem Berater zufolge sei dies ein großes Missverständnis, geschuldet durch fehlerhafte Kommunikation. Wie sich die Situation weiter entwickelt wird man in den nächsten Wochen sehen. Unbestritten ist die fußballerische Klasse und das Talent des Franzosen. Doch der BVB hat unter anderem durch Ousmane Dembele sehr schlechte Erfahrungen mit streikenden Spielern gemacht. Es bleibt abzuwarten, was bis zum Sommer mit Allan Saint-Maximin geschieht, dennoch bleibt er auf jeden Fall eine Option für den BVB.