FC-Trainer Markus Anfang stand am Wochenende in der Kritik, und das sogar vom eigenen Geschäftsführer. Im Interview mit der Bild spricht Anfang nun über die mahnenden Worte von Armin Veh und den Rest der Saison.


Armin Veh ist als Geschäftsführer des ​1. FC Köln für die großen sportlichen Aufgaben zuständig. Als das absolute Ziel hat man vor der Saison natürlich den Aufstieg angepeilt. Dieser scheint nach drei Niederlagen in den letzten vier ​Zweitliga-Partien gefährdet zu sein. Nach der letzten Pleite in Paderborn konnte sich aber auch Veh nicht m​ehr zurückhalten, die Aussage "Unser Ziel ist gefährdet" sollte nun vielen Kölnern zu denken geben.


Allen voran ist natürlich Coach Markus Anfang unter Druck. In der letzten Zeit konnte er den FC anscheinend nicht überzeugend leiten. Die Konsequenz, dass man nur drei Punkte aus den letzten vier Spielen holte, gibt auch ihm zu denken: „Es ist legitim, die Sinne zu schärfen nach den letzten Ergebnissen. Das ist wichtig und richtig.“ Armin Veh sprach nämlich darüber, dass sich das Trainerteam mit der aktuellen Situation auseinander setzen muss.


„Das Trainer-Team ist jetzt gefragt, Lösungen zu finden“, so Veh. Fest steht, dass es in dieser Saison schon einmal deutlich besser lief. Momentan befindet man sich zwar noch in Reichweite zu Platz eins, durch die vielen, starken Teams an der Spitze darf man sich aber keine großen Punktverluste leisten. Auch der Kader ist eigentlich schon jetzt reif für die erste Liga.


Trotzdem glaubt Anfang weiterhin an die Erfüllung des großen Saisonziels: "Ich bin überzeugt davon, dass wir es schaffen, unser Ziel zu erreichen. Es geht darum, Ruhe zu bewahren. Wer ruhig bleibt und sich auf seine Stärken besinnt, steigt am Ende auf.“ Da Köln auch noch ein Spiel nachzuholen hat, sind die Chancen auf den Wiederaufstieg natürlich immer noch sehr gut.


Die Kritik von Veh sollte also eher als Motivation dienen. Momentan läuft es für den FC nicht optimal, dennoch hat man noch alles selbst in der Hand. Wenn man sich in den nächsten Wochen wieder steigert und so aufspielt wie zum Beispiel gegen ​St. Pauli, dann wäre man für den Aufstiegskampf gewappnet.