​Der ​VfL Wolfsburg spielt bislang eine überraschend gute Saison. Nachdem die Niedersachsen in den letzten zwei Jahren den Klassenerhalt erst in der Relegation perfekt gemacht haben, dürfen sie sich in dieser Saison durchaus Hoffnungen auf einen Europa-League-Startplatz machen. Sommer-Neuzugang Jerome Roussillon hat am Aufschwung der Wölfe einen nicht unerheblichen Anteil. 


Auf der Suche nach einem neuen Linksverteidiger sind die Verantwortlichen im letzten Sommer in Frankreich fündig geworden. Vom Erstligisten HSC Montpellier wurde Roussillon verpflichtet. Fünf Millionen Euro Ablöse legte der deutsche Meister von 2009 für den 26-Jährigen auf den Tisch. Mit der Verpflichtung des Franzosen hat ​Geschäftsführer Jörg Schmadtke einen wahren Volltreffer gelandet. Der Neuzugang erkämpfte sich auf Anhieb einen Stammplatz und ist mittlerweile nicht mehr von der linken Abwehrseite wegzudenken. 

Marcel Sabitzer,Jerome Roussillon

Voller Einsatz: Jerome Roussillon (r.) stoppt Leipzigs Marcel Sabitzer


Roussillon fand sich 22 Mal in der Startelf wieder und stand insgesamt 1.953 Spielminuten auf dem Platz. Mit Maximilian Arnold, John Anthony Brooks und Wout Weghorst können nur drei Mannschaftskollegen (Feldspieler) mehr Einsatzzeit vorweisen. Mit zwei Toren und zwei Vorlagen zählt der Linksfuß zudem zu den Top-Scorern der Niedersachsen. Der Außenverteidiger kann eine Passquote von 74,5 Prozent vorweisen und entschied im Schnitt 55 Prozent seiner Zweikämpfe für sich, was im ligaweiten Ranking Platz 78 bedeutet. 


Der kicker führt den 26-Jährigen nicht nur als notenbesten Feldspieler des Tabellensiebten, sondern auch als drittbesten Verteidiger (Notendurchschnitt: 2,95) der Bundesliga. Nur Frankfurts Makoto Hasebe (2,70) und RB-Profi Willi Orban (2,92) rangieren im Ranking vor dem Wolfsburger. Sollte Roussillon in der restlichen Saison an seine bisher gezeigten Leistungen anknüpfen können, wird er seinen Podestplatz ohne Probleme verteidigen.


Quelle Statistiken: opta