​Luka Jovic ist derzeit in aller Munde. Unter der Woche kamen bereits Gerüchte auf, wonach sich ​Spaniens Topklubs mit dem Angreifer beschäftigen. Für den Sportvorstand von ​Eintracht Frankfurt Fredi Bobic sind die Lobeshymnen auf den Serben hingegen alles andere als ein Spaß.


Mit 21 Jahren und 14 Treffern führt Luka Jovic aktuell die Torschützenliste an. Nicht Robert Lewandowski, nicht Marco Reus, niemand aus Süddeutschland oder Westfalen. Nein, es ist ein Spieler von Eintracht Frankfurt, der mit seinen Toren und deren Anzahl aktuell die Liga elektrisiert.


Für Fredi Bobic ist die Entwicklung des jungen Stürmers aktuell aber eher ärgerlich, denn nicht nur, dass er seine Truppe nach den vergangenen Wochen auf dem Boden halten muss, nun muss er auch noch wilde Gerüchte zu seinem Toptorjäger erklären. Im vereinseigenen TV nahm er Stellung zum Gerücht, dass der Berater von Jovic angeblich eine ​Einigung mit dem FC Barcelona erzielt habe.


"Ich muss lächeln über das, was man angeblich alles weiß. Es ist komisch, dass ich in dem Job drin bin und davon nichts weiß", so Bobic. Bereits unter der Woche machte er seinem Unmut in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Luft, dass er das alles nicht mehr verstehen könne. "Den Berater da mit reinzunehmen, der mit den Journalisten sowieso nicht redet – das verwundert mich nur noch."


Zuletzt kam aufgrund der vielen Unwahrheiten rund um ​Real Madrid, Barcelona und Jovic schon Unruhe im Umfeld auf, wie es heißt. Die Fans der Eintracht konnte Bobic aber beruhigen. "Das ist total daneben und am Thema vorbei. Unsere Anhänger sollen sich deshalb nicht verrückt machen lassen. Im Februar passiert da gar nichts. Eins ist klar: Wir ziehen die Option für Luka und alles weitere sehen wir dann."


Der Offensivspieler ist aktuell nur ausgeliehen, er kam im Sommer 2017 aus Portugal von der zweiten Mannschaft von Benfica. Zwischen sechs und zehn Millionen Euro müssten die Hessen für ihren Goalgetter wohl noch auf den Tisch legen. Die Option muss bis Ende April gezogen sein.