Im Zuge der Bekanntgabe, dass der ​Hamburger SV und Klaus Michael Kühne erneut miteinander verhandeln, kommen so einige bizarre Einzelheiten der Vereinbarungen aus der Vergangenheit ans Licht. So könnte laut Mopo ein Erfolgsfall im DFB-Pokal und die damit einhergehende Qualifikation für die Europa League den Verein durchaus teuer zu stehen kommen.


Man weiß ja gar nicht mehr, was man glauben soll. Sind diese an Absurdität teilweise nicht mehr zu überbietenden Vertragsdetails tatsächlich so im Vertragswerk verankert oder wird hier grob vereinfacht skizziert? Die genannte Tageszeitung jedenfalls will erfahren haben, dass der HSV dem Milliardär in einem solchen Falle bis zu 12,75 Millionen Euro zurückzahlen muss. 


Auf der anderen Seite wird jedoch nicht erwähnt, dass mit dem Einzug in die Europa League auch schon Gelder eingenommen werden. Außerdem zeigt die jüngste Entwicklung ja, dass man mit dem Investoren anscheinend auch nachverhandeln kann, denn nichts anderes tun ​Verein und Geldgeber seit einiger Zeit wieder. Angesichts der für dieses Jahr erwarteten Belastungen, die in finanzieller Hinsicht auf den Klub zukommen, war dies auch unabdingbar. Jetzt wird neben den Stadionnamensrechten auch der Rückkauf bestimmter Darlehensforderungen des Herrn Kühne gegenüber dem Verein nachverhandelt. 


Der oben beschriebene Fall indes stellt eine Altlast aus der Ära Beiersdorfer dar. Man darf gespannt sein, wie sich diese neuerlichen Verhandlungen in den kommenden Wochen und Monaten entwickeln, und ob die aktuellen Macher dabei zeigen, aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben.