​Nach einer katastrophalen Negativserie haben die Bosse des 1. FC Nürnberg vor wenigen Tagen die Reißleine gezogen und sowohl Sportchef ​Andreas Bornemann, als auch Cheftrainer ​Michael Köllner entlassen. Bei der Suche nach geeigneten Nachfolgern kristallisieren sich langsam die ersten aussichtsreichen Kandidaten heraus.


Nach 21 Spielen macht die aktuelle Tabellensituation des Aufsteigers wenig Hoffnung. Auf dem letzten Platz liegend und mit bereits sechs Punkten Rückstand auf das rettende Ufer, deutet vieles auf eine Rückkehr in die zweite Liga hin. Lediglich ein Erreichen des Relegationsplatzes erscheint angesichts der ebenfalls desaströs auftretenden Konkurrenz noch als machbar, auch wenn die Eindrücke der letzten Wochen wenig Aufbruchstimmung versprühten.

Achim Beierlorzer

Achim Beierlorzer verrichtet bei Jahn Regensburg gute Arbeit



Am kommenden Montag steht zu allem Überfluss eine Heimspiel gegen Spitzenreiter Borussia Dortmund an. Dabei hoffen die Interimstrainer Marek Mintal und Boris Schommers sich halbwegs achtbar aus der Affäre zu ziehen. Dass spätestens ab der kommenden Spielzeit ein neuer Übungsleiter die Geschicke übernehmen soll, gilt indes als höchstwahrscheinlich. Laut dem kicker soll Achim Beierlorzer ein Kandidat sein. Der 51-Jährige ist aktuell der Cheftrainer des Zweitligisten Jahn Regensburg und steht eigentlich noch bis zum Sommer 2022 bei den Bayern unter Vertrag. Bei einem Angebot des großen Traditionsvereins könnte der Deutsche aber womöglich schnell schwach werden.


Wer wird Sportchef? Nilsson und Rebbe als Kandidaten


Auch die Suche nach einem neuen Sportchef nahm bereits mächtig Fahrt auf. Dabei soll dem Vernehmen nach Per Nilsson in den Fokus gerückt sein. Aktuell ist der Schwede bei RB Leipzig als Assistent von Ralf Rangnick tätig. Der ehemalige Verteidiger spielte während seiner aktiven Karriere für vier Jahre beim Club und ist den Franken noch immer eng verbunden. Neben dem 36-Jährigen soll jedoch auch ​Olaf Rebbe in der Verlosung sein. Der 40-Jährige musste Mitte Januar beim englischen Erstligisten Huddersfield Town seinen Hut nehmen und könnte sich eine Rückkehr in sein Heimatland angeblich durchaus vorstellen. Dabei müsste der ehemalige Wolfsburger jedoch beim FCN mit einem Bruchteil seines gewohnten Etats auskommen.