​Der ​VfB Stuttgart hat unter der Woche auf die sportliche Talfahrt der letzten Monate reagiert und Sportvorstand Michael Reschke entlassen. Sein Nachfolger ​Thomas Hitzlsperger soll den Traditionsverein nun wieder auf Kurs zu bringen. Der Ex-Nationalspieler hofft dabei auf die Unterstützung eines Sportdirektors. Dabei bringt die BILD ​Stephan Schwarz vom FC Augsburg ins Spiel.


Zuvor leitete Hitzlsperger die Geschicke des Nachwuchszentrums und konnte dabei bereits viele Kontakte knüpfen. Bei seiner Vorstellung auf dem neuen Posten, machte der 36-Jährige aber deutlich, dass er sich über weitere helfende Hände durchaus freuen würde. "Ich kann diese Aufgabe nicht allein erfüllen. Es ist mein Ansinnen, mich mit sehr guten Leuten zu umgeben, die streitbar sind, die sich hinterfragen und auch mich hinterfragen, in dem was ich täglich tue", so der Deutsche auf der PK zu seiner Vorstellung.

Thomas Hitzlsperger

Thomas Hitzlsperger will den VfB Stuttgart neu strukturieren


Seitdem kocht am Neckar die Gerüchteküche eifrig weiter. Neben prominenten Namen wie Jürgen Klinsmann wird dabei von dem Boulevardblatt auch Stephan Schwarz ins Rennen geworfen. Aktuell ist der 48-Jährige als Technischer Direktor des direkten Tabellennachbarn FC Augsburg tätig. Da das ​Verhältnis zu seinem direkten Vorgesetzten Stefan Reuter zuletzt jedoch immer angespannter wurde und mit dem neuen Co-Trainer Jens Lehmann ein weiterer meinungsstarker Vertreter seiner Zunft hinzugeholt wurde, könnte der Deutsche die Fuggerstädter trotz bis 2020 datiertem Vertrag womöglich vorzeitig verlassen.


Ein Wechsel zum VfB wäre für Schwarz eine Reise in die Vergangenheit. So arbeitete der FCA-Funktionär von 1997 bis 2000 als U19-Trainer der Schwaben und brachte in der Folge für drei weitere Jahre als Scout seine Fußballexpertise ein. Auch mit VfB-Coach Markus Weinzierl arbeitete er einst bei den bayerischen Schwaben erfolgreich zusammen und dürfte daher auch einer der Wunschkandidaten des angezählten Cheftrainers sein. Angeblich soll auch Schwarz selbst in der jüngsten Vergangenheit immer wieder mit einer Rückkehr geliebäugelt haben.