Timo Werner ist mittlerweile Deutschlands Stürmer Nummer Eins. Die Leipziger müssen nun fürchten, dass ihr Angreifer, der mit einem Vertrag bis 2020 ausgestattet ist, den Verein im Sommer verlässt. Ein alter Teamkollege versucht ihn zum FC Liverpool zu locken.


Noch ist es nicht sicher, ob Timo Werner dem RB Leipzig treu bleibt oder nicht. Obwohl der 22-Jährige von ganz Europa gejagt wird, kämpft Trainer Ralf Rangnick noch um sein Sturmjuwel. "Wir sind kein Ausbildungsverein für andere Mannschaften", hatte der RB-Coach noch im Dezember zur Causa Werner verlauten lassen. Doch seit geraumer Zeit geht das Gerücht eines Wechsels des Mittelstürmers zum FC Bayern um. „Wir sind mit dem Angebot an unsere absolut machbaren Grenzen gegangen“, kommentierte Rangnick bei Wontorra - der o2 Fußballtalk, die Leipziger Verhandlungsoffensive gegen eventuelle Mitstreiter. Dem Focus teilte er vor geraumer Zeit mit, sollte Werner nicht vorzeitig verlängern, wird ein Verkauf im Sommer forciert.


Werner doch zu Liverpool?


Nun schaltet sich der Ex-Leipziger Naby Keita ein, der seit dieser Saison für den FC Liverpool aufläuft. Er würde seinen alten Teamkollegen gerne an der Anfield Road sehen. "Ich würde ihm raten, zu Liverpool zu kommen. Ich mag seinen Spielstil. Sehr kraftvoll, guter Abschluss, er gibt immer 100 Prozent. Wenn er zu uns will, würden wir ihn in unserem Team willkommen heißen", beschreibt der Mittelfeldstratege "einen seiner besten Kumpel" gegenüber Sport Bild.


Auch Reds-Außenstürmer Sadio Mané würde Werner gerne in der Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp begrüßen. "Als klar war, dass Naby zu uns kam, habe ich oft Spiele in Leipzig gesehen. Aber um ehrlich zu sein: Am Anfang war es furchtbar. Naby sah viele rote Karten. Ich fragte dann Kevin Kampl, meinen Freund aus unserer Zeit bei RB Salzburg, warum Naby immer vom Feld geschickt wurde. Er wusste es nicht. Naby hat einige wichtige Spiele verpasst und ich konnte andere Spieler genauer beobachten. Und Timo stach heraus", berichtet der Sturmpartner von Roberto Firmino und Mohamed Salah. 


Ob es wirklich zu diesem Wechsel kommt, bleibt erstmal ungewiss, der schnelle und offensiv betonte Stil Klopps würde jedoch zum spritzigen Werner passen.