Der walisische Außenstürmer Gareth Bale ist bei ​Real Madrid gesellschaftlich wohl vollkommen isoliert, wie die Sport Bild berichtet. Grund dafür ist vor allem der fehlende Integrationswille des 29-Jährigen, der nach wie vor keine Ambitionen zeigt, die spanische Sprache zu lernen und damit weiter außen vor ist.


Seit Sommer 2013 ist Gareth Bale nun schon in Madrid. Im kommenden Sommer sind das sechs Jahre, die der Waliser in der spanischen Hauptstadt weilt. Ambitionen, die spanische Sprache zu lernen, um sich auf der iberischen Halbinsel besser zurecht zu finden, oder um sich mit seinen Mannschaftskollegen besser zu verständigen, hat er aber wohl keine. Das bekräftigte Außenverteidiger Marcelo im brasilianischen Fernsehen, wie die Sport Bild berichtet.


Demnach unterhalten sich beide Spieler, die in der Kabine nebeneinandersitzen, nur mit Händen und Füßen, wie der Brasilianer erklärt. „Jetzt habe ich auf der einen Seite niemanden mehr neben mir, nach Cristianos Abgang. Und auf der anderen Seite Bale. Aber er sagt kaum etwas und spricht nur Englisch. Wir verständigen uns mit Händen und Füßen, sagen nur 'Hallo' und 'Tschüß'.“

Es ist nicht das erste Mal, dass vom fehlenden Integrationswillen von Bale berichtet wird. Dem Waliser wird schon lange nachgesagt, sich selbst auszuschließen und zu isolieren und dass er keinerlei Kontakt zu seinen Mitspielern sucht. Daher wird er auch immer wieder mit Abwanderungsgerüchten in Verbindung gebracht. Neueste Vermutung ist, dass der Linksfuß im Tausch mit Eden Hazard nach England in seine Heimat zurückkehrt.


Bales Vertrag in Madrid läuft noch bis 2022, gesetzt ist er aber auch unter dem neuen Trainer Santiago Solari nicht, weshalb ein Abgang im Sommer durchaus möglich wäre. Interessenten, vor allem aus der Premier League, dürfte es genug geben. Bei einem Marktwert von 80 Millionen Euro kommt es lediglich auf die Finanzierung an. Doch in heutigen Zeiten dürfte selbst das machbar sein für den einen oder anderen Big Player.