Nachdem ​Borussia Mönchengladbach mit drei Siegen in die Rückrunde gestartet war, wurde man von vielen Seiten als Kandidat im Meisterschaftsrennen gehandelt. Doch am vergangenen Spieltag setzte es gegen ​Hertha BSC eine herbe 3:0-Niederlage.


Für Gladbach-Trainer Dieter Hecking kam dieser Rückschlag vielleicht zu einem richtigen Zeitpunkt, damit das Selbstbewusstsein im Team nicht überschwappt. „Wenn man als junge Mannschaft plötzlich von jedem zum Dortmund-Jäger gemacht wird, ist das nicht so einfach zu verarbeiten. Ein paar Spieler meinen vielleicht, dass wir schon so weit sind. Ich denke, das hat mit rein gespielt", sagt der Coach gegenüber der Bild


Die Fohlen, die durch die Pleite wieder auf Platz drei hinter die ​ Bayern gerutscht sind und nun acht Punkte Rückstand auf Tabellenführer ​ Dortmund haben, sind gut beraten, ihre Augen eher auf die Verfolger, als auf das Spitzenduo zu richten oder sich ganz auf sich selbst zu fokussieren. „Dieses ganze Gerede sollte für uns eine Erfahrung für die nächsten Wochen und Monate sein: Wir müssen immer nur auf uns und unsere Leistung schauen – und nicht auf andere Dinge", zitiert die Bild den Coach weiter.


Am kommenden Spieltag steht ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel gegen ​Eintracht Frankfurt an. Durch einen Sieg gegen die fünftplatzierten Adler könnte man den Vorsprung auf sie um zwölf Punkte ausbauen, bei einer Niederlage wären es jedoch nur noch sechs Zähler. Auch ​RB Leipzig sitzt den Gladbachern mit vier Punkten Rückstand im Nacken und mit dem ​VfB Stuttgart haben die Bullen einen vermeintlich leichteren Gegner am Wochenende.