​Am vergangenen Wochenende setzte es für ​Borussia Mönchengladbach im Heimspiel gegen Hertha BSC eine empfindliche Niederlage. Sportdirektor ​Max Eberl muss sich zudem mit dem Vertragspoker von Topstar ​Thorgan Hazard auseinandersetzen. Dabei gab der erfahrene Funktionär nun einen Einblick in den aktuellen Stand der Dinge.


Trotz der 0:3-Pleite gegen den Hauptstadtklub belegt das Team von Trainer Dieter Hecking nach dem 21. Spieltag den dritten Tabellenplatz. Ein Garant für die starke Saison der Fohlen war bislang Thorgan Hazard. Spätestens durch seine überragenden Leistungen in der aktuellen Spielzeit hat sich der 19-fache belgische Nationalspieler jedoch auch auf die Wunschzettel von einigen internationalen Spitzenklubs gespielt und denkt über seinen nächsten Karriereschritt nach.

Thorgan Hazard

Thorgan Hazard hat sich ambitionierte Ziele gesetzt



Gegenüber Sky machte Eberl unlängst erneut keinen Hehl daraus, dass die Gladbacher alles daran setzen werden, auch in Zukunft mit dem 25-Jährigen zusammenzuarbeiten. "Bei Thorgan ist es so, dass wir letzten Winter gesprochen haben, dass wir gerne verlängern würden. Er hat uns gesagt, er will sehen, wo wir am Ende spielen", so der 45-Jährige. Das aktuelle Arbeitspapier des Offensivspielers läuft im Sommer 2020 aus und daher pochen die Verantwortlichen der Borussen auf eine rasche Entscheidung ihres Schützlings.


Klar ist dabei für die Klub-Verantwortlichen rund um Eberl, dass ein Abgang des Flügelflitzers lediglich im kommenden Sommer akzeptabel wäre. Schließlich wäre dies die letzte Möglichkeit noch einmal richtig Kasse zu machen. "Wenn dann Thorgan trotzdem sagen würde, er will den nächsten Schritt gehen, dann muss das im nächsten Sommer sein. Ich kann auf dieses Geld nicht verzichten", so der Kaderplaner der Borussen.

Max Eberl

Manager Eberl formte Gladbach wieder zu einer Top-Adresse in Deutschland



Aktuell befinden sich die Fohlen zwar schnurstracks auf dem Weg in Richtung direkter Champions-League-Qualifikation, dennoch ist Eberl realistisch genug, um zu wissen, dass die Gladbacher im Kampf um den ehrgeizigen Angreifer nicht gegen jeden Angriff eines internationalen Schwergewichts gewappnet sein können. "Wir werden natürlich kreativ sein müssen, wenn wir mit ihm verlängern wollen. Aber es gibt aktuell Situationen, da hast du keine Chance", so die nüchterne Betrachtungsweise des gewieften Managers.