​Der ​FC Bayern München hat sein internationales Netzwerk weiter ausgebaut. Mit dem südkoreanischen Fußballverband KFA vereinbarte der deutsche Rekordmeister eine Partnerschaft. Dies gab der Tabellenzweite am Montagvormittag offiziell bekannt.


"Südkoreas Fußball verfügt über große Talente im Jugendbereich und zeichnet sich durch eine sehr gute Nachwuchsarbeit aus", wird Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge in der Vereinsmitteilung zitiert. "Dies sehen wir nicht zuletzt an Woo-Yeong Jeong." Der 19-jährige Offensivspieler habe sich seit seinem Wechsel im vergangenen Januar prächtig entwickelt. "Daher sind wir stolz darauf, diese Partnerschaft einzugehen und damit den positiven Weg der KFA in der Zukunft zu unterstützen und gemeinsam die nächsten Schritte zu gehen", führte der 63-Jährige weiter aus. 

​​Der FC Bayern hat sich bereits im vergangenen Mai mit einem Verband aus Asien auf eine Partnerschaft verständigt. Seither kooperieren die Münchner ​mit dem japanischen Fußballverband JFA. In Asien arbeitet der deutsche Rekordmeister zudem mit fünf Fußballschulen (Thailand, Japan und drei in China) zusammen. "Die Partnerschaft mit der KFA ist ein weiterer wichtiger Schritt in unserer Internationalisierungsstrategie in Asien", erklärte Jörg Wacker, Vorstand Internationalisierung und Strategie. Korea verfüge über sehr gute Nachwuchsstrukturen und Talente. "Somit passt diese Kooperation exzellent zum FC Bayern", betonte der 51-Jährige.


Im Rahmen der Zusammenarbeit soll es unter anderem "Freundschaftsspiele zwischen Jugendmannschaften, Austauschprogramme und Trainingscamps" geben. Zudem will man für die Spieler und Trainer des südkoreanischen Fußballverbandes spezielle Programme entwickeln, "die in Südkorea wie auch auf dem FC Bayern Campus in München gemeinsam umgesetzt werden sollen". 


"Eine große Chance für unsere Spieler"


"Eine großartige Partnerschaft für unseren Verband und der richtige Schritt, um unsere Ziele weiter zu verfolgen und zu erreichen", so KFA-Vorstandsvorsitzender Myung-bo Hong. "Ich bin zuversichtlich, dass unsere koreanischen Talente mit Unterstützung des FC Bayern und den vereinbarten Kooperationsinhalten an das Niveau, welches heutzutage von jugendlichen Spielern in den Topligen in Europa verlangt wird, noch näher herangeführt werden können. Eine große Chance nicht nur für unsere Spieler, Mannschaften und Trainer, sondern für den gesamten koreanischen Fußball."