​Bei ​Juventus Turin gibt es in den letzten Wochen mehrere Diskussionen und Unstimmigkeiten zwischen einigen Spielern und dem Trainer Massimiliano Allegri. Besonders Paulo Dybala und Ex-Münchener Douglas Costa wurden auch nach dem 3:0-Erfolg gegen Sassuolo von ihrem Trainer kritisiert. 


Bei der Personalie Dybala verwies Allegri in letzter Zeit oftmals auf taktische Entscheidungen hinsichtlich der Degradierung des Argentiniers auf die Bank. Der 25-Jährige saß am Sonntagnachmittag 82. Minuten auf der Bank, ehe er eingewechselt wurde. Nach dem Spiel verschwand er, wie ebenfalls unter der Woche im Pokal, sofort in die Katakomben. Es scheint zwischen ihm und seinem Trainer viele Spannungen zu geben. Allegri kritisierte daraufhin, dass eine solche Einstellung eines Vize-Kapitäns nicht würdig sei.


Mit Cristiano Ronaldo hat Dybala einen sehr starken Konkurrenten in der Offensive bekommen. Auch wenn Allegri mehrfach betont, dass beide auch zusammen spielen können, verdrängt Ronaldo den Argentinier immer wieder auf die Bank. Zuletzt haben einige Verein, unter anderem auch der FC Bayern, Interesse an dem 25-Jährigen geäußert. Sollte sich die aktuelle Situation nicht ändern, dürfte Dybala im Sommer durchaus über einen Wechsel nachdenken.

Paulo Dybala

Seine fußballerischen Qualitäten konnte Paulo Dybala zuletzt nicht häufig zeigen



Der Ex-Münchener Douglas Costa ist vor allem neben dem Platz auffällig gewesen. Er war zuletzt in einem Autounfall verwickelt. Kurz danach flog er mit einem Privatjet zu Neymars Geburtstag. Allegri räumt seinen Spielern zwar Freizeit außerhalb des Fußballs ein, dennoch erwartet er auch neben dem Platz Professionalität von seinen Spielern. Da auch Costas Leistungen unter den privaten Eskapaden zu leiden scheinen, geriet der Brasilianer auch immer öfter auf die Bank in dieser Saison. 


Zum Ende dieser Saison wird Allegri sich weiterhin mit den beiden Personalien auseinandersetzen müssen, da nun auch die wichtigen Spiele in der ​Champions League anstehen und alle Spieler benötigt werden. Mittelfeldspieler Pjanic versuchte nach dem gestrigen Spiel die Lage zu entschärfen, indem er betonte, dass sie als Mannschaft gut zusammenhalten und eine Einheit bilden.