Nach dem 20. Spieltag belegt ​Borussia Mönchengladbach, noch vor dem FC Bayern München, den zweiten Tabellenplatz in der Bundesliga. Ein Garant für den bisherigen Erfolg der Borussen ist dabei auch Abwehrchef ​Matthias Ginter. Durch seine starken Leistungen hat sich der Deutsche angeblich auf den Wunschzettel von zwei Spitzenklubs aus der Premier League gespielt.​


Laut Informationen von Sky Sports sollen sowohl die Tottenham Hotspur, als auch der ​FC Arsenal interessiert sein. Dem Bericht zufolge peilen beide englische Traditionsvereine dabei einen Transfer im kommenden Sommer an. Ein Interesse der Spurs wäre dabei nichts Neues, schließlich hatte der englische Hauptstadtklub bereits im Sommer 2017 ein Auge auf den 23-fachen deutschen Nationalspieler geworfen. Damals entschied sich der gebürtige Freiburger jedoch für einen Wechsel innerhalb der Bundesliga und schloss sich nach drei Jahren bei Borussia Dortmund der Elf vom Niederrhein an.

Matthias Ginter,Dieter Hecking

Auch Gladbach-Trainer Dieter Hecking hält große Stücke auf Matthias Ginter


Die Ablösesumme von 17 Millionen Euro zahlte sich für die Fohlen seitdem absolut aus. Beim BVB längst nicht immer die erste Wahl, gelang Ginter bei seinem neuen Klub der endgültige Durchbruch. Auch in der aktuellen Spielzeit ist der Ex-Freiburger absoluter Stammspieler und wurde lediglich zwischenzeitlich von einem Bruch der Augenhöhle ausgebremst. Der Vertrag bei der Borussia läuft noch bis zum Sommer 2021 mit der Option auf eine Verlängerung um ein weiteres Jahr. In einem Gespräch mit Spox und Goal hatte der Abwehrspieler erst unlängst erklärt, dass er sich aktuell nicht mit der Zeit nach seinem Vertragsende beschäftigen wolle.


Dennoch sollen die Klubs aus der Premier League hartnäckig bleiben. Die Spurs rechnen damit, dass einer ihrer beiden Innenverteidiger Jan Vertonghen und Toby Alderweireld den Klub womöglich in Bälde verlassen könnten, schließlich laufen beide Vertrage bereits 2020 aus und Alderweireld könne den Verein bereits zur neuen Saison für eine festgeschriebene Ablösesumme verlassen. 

Shkodran Mustafi

Shkodran Mustafi wusste zuletzt nicht zu überzeugen


Auch die Gunners machen sich derzeit Gedanken um ihre Defensive. So läuft etwa der deutsche Nationalspieler Shkodran Mustafi bereits seit geraumer Zeit seiner Form hinterher und auch die verletzungsanfälligen Rob Holding, Laurent Koscielny und Sokratis konnten die Hintermannschaft zuletzt nicht wirklich stabilisieren. In dieser Saison kassierte Arsenal so bereits satte 36 Gegentore und musste beim Kampf um einen Spitzenplatz in der Liga abreißen lassen. 


Stand jetzt, erscheint es äußerst unwahrscheinlich, dass die Gladbacher im kommenden Sommer schwach werden könnten. Selbst die finanzielle Potenz der beiden englischen Klubs dürfte den deutschen Traditonsverein kalt lassen, zumal man sich aktuell auf einem guten Weg in Richtung Champions League bewegt und durch die daraus erzielten Mehreinnahmen ohnehin auf äußerst gesunden Beinen stehen würde. Auch Ginter selbst, scheint in Gladbach äußerst zufrieden zu sein, auch wenn ein Wechsel auf die Insel mit Sicherheit immer einen großen Reiz hat.