Breel Embolo vom FC Schalke 04 hat sich im November erneut verletzt. Ein Bruch des zweiten Mittelfußknochens im linken Fuß war die Diagnose, die den Schweizer ereilte. Doch trotz des Ausfalls ist der 21-Jährige hoch motiviert für sein Comeback. Ausgerechnet der Borusse Marco Reus ist dabei ein Vorbild für ihn.


363 Tage. So lange fiel Embolo aufgrund einer Beinverletzung nach seinem 25-Millionen-Euro-Wechsel vom FC Basel nach Gelsenkirchen aus. Im November dann die Hiobsbotschaft: Ein Bruch des zweiten Mittelfußknochens bedeuten wieder viereinhalb Monate Pause für den Stürmer. Doch der Schweizer Nationalspielers bleibt optimistisch, sein Ziel ist es Ende März wieder für den S04 auflaufen zu können. In das Wintertrainingslager nach Alicante reiste er trotz der Verletzung mit. "Ich bin froh, wieder etwas vom Mannschaftsleben mitbekommen zu haben, es war richtig, hier zu sein, weil auch alle Physiotherapeuten da waren", erzählt der verletzte Embolo gegenüber dem Schweizer Verbandsmagazin rotweiss.


Ein Vorbild für ihn ist Marco Reus. Der Dortmunder hatte seit seinem Wechsel zu den Schwarz-Gelben ständig mit Ausfällen zu kämpfen. Doch seit Anfang 2018 blieb der 28-Jährige nahezu verletzungsfrei und führte den BVB als Kapitän und Leistungsträger an die Spitze der Bundesliga. Ähnlich wie bei Reus lautet auch Embolos Motto: "Aufgeben ist keine Option. Ich habe gelernt, nicht immer alles auf einmal zu wollen. Ich muss auf den Körper hören, ich lerne gerade, wie ich noch besser auf ihn eingehen kann."