Unter der Woche bekam Nils Petersen im Sportschau Club seine Ehrung für das Tor des Jahres. Dabei wurde er auch nach einem möglichen Abgang vom ​SC Freiburg gefragt. Dort erneuerte der Stürmer sein Bekenntnis zum Sport-Club und schloss einen Wechsel aus dem Breisgau aus.


Seit 2015 spielt Nils Petersen nun schon beim SC Freiburg. Für die Badener erzielte der Stürmer in 135 Spielen bereits 70 Treffer. Für eines dieser Tore wurde er nun am vergangenen Mittwoch im Sportschau Club der ARD ausgezeichnet. Er schoss nämlich mit seinem Treffer gegen Dortmund am 27. Januar 2018 das Tor des Jahres 2018.


Dort wurde er auch zu seiner Zukunft befragt. Moderator Alexander Bommes wollte den Angreifer mit einem möglichen Wechsel zum ​FC Bayern in Verbindung bringen, da beim Rekordmeister mit Sandro Wagner der Stürmer Nummer zwei hinter Robert Lewandowski im Winter die Flucht antrat und nach China wechselte.

Nils Petersen aber winkte ab. „Mit dem Thema wird man jetzt zum ersten Mal wieder konfrontiert. Ich habe gesagt, ich fühle mich wahnsinnig wohl. Das jetzt alles stehen und liegen zu lassen für eine Erfahrung, die ich schon mal gemacht habe, auf der Bank zu sitzen, das glaube ich nicht, dass ich das hergeben werde.“


Von 2011 bis 2013 spielte Petersen bereits schon für den Rekordmeister, wurde nach einem Jahr aber bereits zu Werder Bremen verliehen, wo es ebenso wenig passen wollte für den 30-Jährigen. Von Bremen ging es schließlich an die Dreisam zum SC Freiburg, wo er nun seit Januar 2015 spielt. Dort hat der Stürmer sein Glück gefunden und will es offensichtlich nicht wieder loslassen.

Mit dem Sport-Club trifft Petersen morgen um 15:30 auf den VfL Wolfsburg. Aktuell sieht es so aus, als sollten die Breisgauer auch in dieser Saison nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Mit vier Saisontoren ist die Bilanz von Petersen in dieser Saison noch ausbaufähig. Vielleicht klappt es ja schon gegen die Wölfe.