​Borussia Mönchengladbach steht aktuell blendend da, doch auch am Niederrhein ist derzeit nicht alles Gold, was glänzt. Während der Trainer in den vergangenen Spielen für sein glückliches Händchen gefeiert wurde, hat ein anderer Spieler eine kleine Formkrise. Um seinen Platz im Kader muss sich Alassane Plea aber nicht fürchten.


Lange flog Borussia Mönchengladbach unter dem Radar, seit dem vergangenen Wochenende aber hat der Hype um die Fohlen auch den Rest von Fußballdeutschland erfasst. Dieter Hecking wird für seine Einwechselkünste gefeiert, Thorgan Hazard wird gefühlt jede Stunde mit einem anderen Topklub in Verbindung gebracht und Nico Elvedi ist der neue Shootingstar beim VfL.


Doch ein anderer Spieler geht in den Lobeshymnen aktuell etwas unter. Alassane Plea ist mit zehn Toren zwar noch Gladbachs erfolgreichster Angreifer, doch der Franzose hat Ladehemmungen. Bis zum 11. Spieltag bei seinem Dreierpack in Bremen schoss er im ersten Drittel der Saison insgesamt acht Tore und bereitete drei weitere Treffer vor, seither aber folgten nur noch zwei Treffer.

Alassane Plea

Alassane Plea (r.) hat seinen Stammplatz unter Dieter Hecking sicher



Für Coach Hecking aber kein Grund, den Franzosen in irgendeiner Art und Weise anzuzählen. „Es stimmt, dass er zur Zeit nicht so auffällig agiert, aber bei ihm mache ich mir überhaupt keine Sorgen. Es gehört ja auch zu seinem Spiel, dass er manchmal gar nicht zu sehen ist und dann wieder eiskalt zuschlägt“, so der Trainer in der Bild.


Soll heißen, der 25-Jährige braucht sich um seinen Platz im Kader keinerlei Sorgen zu machen. Dafür hat er sich in der ersten Saisonhälfte auch zu viel Kredit erspielt und durch Tore wie den Siegtreffer gegen ​Leverkusen hinreichend unter Beweis gestellt, wie wichtig er ist. Denn auch so etwas zeichnet einen guten Torjäger aus. 89 Minuten nicht zu sehen, im entscheidenden Moment aber voll da zu sein und dann eben den Treffer zu erzielen. Eine Qualität, die nicht viele haben. Plea hat sie. Daher hält Hecking an seinem Angreifer fest.