Am Samstag empfängt der ​SC Freiburg die ​Wölfe ​des VfL. Für beide Teams ist es eine ​wichtige Partie, ist sie doch entscheidend für den weiteren Saisonverlauf. Christian Streich wird natürlich versuchen, die Freiburger optimal einzustellen. Einige Personalien sind allerdings noch fraglich. Die voraussichtliche Aufstellung gegen Wolfsburg in der Analyse.


Definitiv verzichten muss Streich auf seinen Stamm-Verteidiger Manuel Gulde. Der 27-Jährige zog sich einen Muskelfaserriss zu und fällt mehrere Wochen aus. Ansonsten kann Streich weitestgehend auf alle Stammkräfte zurückgreifen, sollte sich die Verletzung bei Christian Günter (Risswunde) als weniger schlimm herausstellen.


Im Tor wird natürlich die unangefochtene Nummer Eins, Alexander Schwolow, auflaufen. In den vergangenen Wochen zeigte sich der Keeper in einer herausragenden Verfassung und ist einer der besten Spieler bei den Breisgauern.


Da Streich in dieser Saison schon häufig auf unterschiedliche Systeme setzte, ist eine genaue Aufstellung nicht wirklich vorherzusagen. Wahrscheinlich wird er allerdings auf ein 5-4-1-System vertrauen. Dabei würden voraussichtlich Kevin Schlotterbeck, Dominique Heintz und Philipp Lienhart starten.


Für Schlotterbeck wäre es sein Startelf-Debüt, nachdem er in der letzten Wochen für den verletzten Gulde eingewechselt wurde. Den Part der Außenverteidiger übernehmen demnach Lukas Kübler und Christian Günter. Sollte es bei Letzterem nicht reichen, wäre Pascal Stenzel die erste Alternative.


Das defensive Mittelfeld besetzt Streich in dieser Saison häufig mit dem eingespielten Duo aus Janik Haberer und Robin Koch. Beide sind in guter Verfassung und harmonieren auf ihren Positionen sehr gut. Etwas schwieriger wird die Frage dagegen auf den offensiven Außenpositionen.


Auf links ist der spielstarke Vincenzo Grifo gesetzt. Auf dem rechten Flügel muss sich Streich aber zwischen Lucas Höler und Luca Waldschmidt entscheiden. Vieles deutet allerdings daraufhin, dass er vor heimischem Publikum auf Waldschmidt setzen wird, um den etwas inkonstanten Höler zu entlasten.


Ganz vorne wird der derzeitige Kapitän Nils Petersen starten. Der zweitbeste Torschütze der Freiburger ist der erste Verteidiger und treibt den Sportclub durch seine Laufstärke und Kämpfernatur immer wieder an. Als Joker hat Streich auch Kandidaten wie Florian Niederlechner, Marco Terrazzino oder auch den wiedergenesenen Mike Frantz. Für den heißen Bundesliga-Fight sollte Freiburg also bestens gerüstet sein.


Die mögliche Startelf im Überblick: