Auf den ​1. FC Nürnberg wartet eine richtungsweisende Partie. Die Franken treffen am Samstag (15:30 Uhr) im Kellerduell auf Hannover 96. Für beide Mannschaften ist ein Sieg Pflicht, um den Anschluss an den Relegationsplatz und das rettende Ufer nicht zu verlieren. FCN-Trainer Michael Köllner wird allerdings auf einige Spieler verzichten müssen, unter anderem auf Abwehrchef Georg Margreitter.


Der Aufsteiger befindet sich weiter in der Abwärtsspirale, aus der es derzeit keinen Weg hinaus gibt. Der letzte Pflichtspielsieg stammt vom 31. Oktober, als Drittligist Hansa Rostock in der zweiten Runde des DFB-Pokals im Elfmeterschießen bezwungen wurde. Seitdem warten die Nürnberger auf ein Erfolgserlebnis: Neun der letzten zwölf Partien gingen verloren, so auch die Achtelfinal-Partie im Pokal beim Hamburger SV (0:1).


Mit zwölf Zählern liegt der Club auf dem 17. Tabellenplatz, doch aufgrund der Misere des VfB Stuttgart und dem kriselnden FC Augsburg ist die Mannschaft von Michael Köllner noch immer mitten im Rennen. Das kommende Auswärtsspiel beim Konkurrenten Hannover 96, der als Tabellenletzter ebenfalls mit enormen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, ist daher von großer Bedeutung - doch im Vorfeld der Partie plagen Verletzungssorgen den Nürnberger Kader.

"[Kevin] Goden wird mit einer Muskelverletzung mehrere Wochen fehlen, [Georg] Margreitter wird in Hannover auch nicht dabei sein", verkündete Köllner auf der heutigen Pressekonferenz. 


Zusätzlich seien Patrick Erras (Magen-Darm-Infekt), Federico Palacios (Probleme an der Achillessehne) und Virgil Misidjan (Adduktorenverletzung) fraglich.

Schwer wiegt auch die Sperre von Mittelfeldspieler Ondrej Petrak, der beim überraschenden 1:1 gegen Werder Bremen seine fünfte Gelbe Karte erhielt. Laut Köllner müsse man "überlegen, ob wir mit einem, zwei oder drei Sechser antreten". Als Kandidaten gelten demnach Hanno Behrens, der fragliche Patrick Erras sowie Simon Rhein und Lukas Jäger.


Allerdings konnte der 49-Jährige auch positive Nachrichten verkünden: So werde Robert Bauer, der zuletzt aufgrund eines Muskelfaserrisses pausieren musste, dem Kader ebenso angehören wie Tim Leibold, der nach einer Gehirnerschütterung aus der Partie gegen den SV Werder unter der Woche geschont wurde.