​Das Hinspiel gegen Hertha BSC ging mit 2:4 aus Sicht der Gladbacher verloren. Daher hat die Mannschaft von Dieter Hecking noch ​eine Rechnung mit den Hauptstädtern offen, die wiederum das Pokalaus nach 120 Minuten gegen den ​FC Bayern München verkraften müssen. So könnte der Trainer die Fohlen auf den Platz schicken.


Im Tor steht ohne Wenn und Aber Yann Sommer. Zehn Spiele ohne Gegentreffer sind einsame Ligaspitze. Zudem scheint der Schweizer Schlussmann in der Form seines Lebens und hält aktuell alles, was auf seinen Kasten kommt. Bislang ist er im Jahr 2019 noch ohne Gegentreffer.


Davor wird das inzwischen bekannte und eingespielte Duo aus Matthias Ginter und Nico Elvedi spielen. Während Ginter wieder zu seiner alten Fitness nach seiner Gesichtsverletzung gefunden hat, wird Elvedi inzwischen auch von der ​Konkurrenz aus dem Ausland aufgrund seiner Entwicklung sehr genau beobachtet. Auf den Außenbahnen gibt es hingegen nichts neues, Oscar Wendt und Michael Lang werden auch gegen Berlin gesetzt sein.


Davor stellt sich die große Frage, ob Christoph Kramer, vor dessen Aussagen man nach dem Spiel auf Schalke nur den Hut ziehen kann, den Vorzug vor Tobias Strobl erhält, oder ob Strobl das Spiel in Gelsenkirchen schon verkraftet hat. Schrieb ich vor der Partie auf Schalke noch, dass Strobl sich unverzichtbar gemacht habe, so hat sich das Blatt nach nur einem Spiel gewendet. Kramer war der Matchwinner in der Veltins-Arena, Strobl hingegen ein Totalausfall, was ihm jedoch absolut gestattet sei nach der bislang starken Saison.


Auch auf den beiden Achterpositionen ist zumindest eine Personalie fraglich. Während Jonas Hofmann gesetzt sein dürfte, bekam Denis Zakaria im Training einen Schlag auf die Kniescheibe und musste daher kürzer treten. Da auch Florian Neuhaus nach seiner Einwechslung auf Schalke wieder knipste, wird es Heckings Entscheidung sein, ob er eher auf Robustheit und Zweikampfstärke (Zakaria) setzt, oder auf Technik und Übersicht (Neuhaus). Die Tendenz dürfte eher zu Neuhaus gehen.


Im Sturm wird alles beim Alten bleiben. Lars Stindl hat auf Schalke ebenfalls gezeigt, dass er alle Verletzungen und Formkrisen in dieser Saison überwunden hat, Thorgan Hazard ist aktuell sowieso über jede Kritik erhaben, und Alassane Plea wünscht man einfach nur sein nächstes Heimtor. Im Hinspiel in Berlin traf der Franzose. Vielleicht liegt ihm die Hertha ja. Dann wird es auch was mit dem 13. Heimsieg in Folge.


Die mögliche Startelf im Überblick: