Max Eberl möchte gerne mit dem Brasilianer Raffael verlängern und den Spielmacher bei ​Borussia Mönchengladbach halten. Bislang stocken die Verhandlungen jedoch, wohl auch, weil der 33-Jährige starke Gehaltseinbußen hinnehmen müsste. Bis Ostern erhofft sich Gladbachs Sportdirektor daher Klarheit.


Seit 2013 schon spielt Raffael bei Borussia Mönchengladbach. Lucien Favre holte seinen Lieblingsschüler einst aus Kiew zurück in die Bundesliga, und der zahlte das in ihn gesetzte Vertrauen Wochenende für Wochenende mit Leistung zurück. In dieser Saison allerdings blieb er wegen Verletzungen meist außen vor, erst sieben Bundesligapartien hat er für die Fohlen absolvieren dürfen.


Dennoch ist man am Niederrhein bestrebt, den Vertrag mit dem Zauberfuß vom Zuckerhut zu verlängern, denn im Sommer läuft der Kontrakt aus. Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen ​Hertha BSC erklärte Max Eberl auf Nachfrage: „Wir würden sehr gerne den Vertrag verlängern und schauen mal, was die nächsten Wochen so bringen. Aber bis Ostern wird das klar sein.“ Fest steht aber wohl auch, dass der Südamerikaner Gehaltseinbußen hinnehmen müsste, wenn er seinen Vertrag in der Vitusstadt verlängern möchte, bzw. wenn er das Angebot des Vereins annimmt.


Die Wahrscheinlichkeit aber ist recht hoch, schließlich sagte Raffael im November letzten Jahres zur Rheinischen Post: „Es gab und gibt Anfragen aus Brasilien, aber das ist nichts, was mich jetzt interessiert. Mein Plan ist es, bei Borussia zu bleiben, bis ich meine Karriere beende, ich will auf jeden Fall verlängern.“


Noch fällt er jedoch wegen seines Schlüsselbeinbruches aus, angeblich soll es noch zwei Wochen dauern, ehe er ins Mannschaftstraining zurückkehrt. „Ich gehe schwer davon aus, dass er uns in den entscheidenden Wochen der Saison wieder zur Verfügung stehen wird. Er ist momentan im Lauftraining“, so Dieter Hecking über seinen Schützling. Mit einer Vertragsverlängerung in der Tasche dürfte die Rückkehr auf den Platz dann noch leichter fallen.