Trotz immer größer werdender Verletzungssorgen spielte Uffe Bech bei Hannover 96 unter André Breitenreiter bis zuletzt keine Rolle. Gibt es nach den neuesten Ausfällen von Thomas Doll nun die nächste Chance für den Dänen?


Er ist Ex-Nationalspieler, mit 26 noch im besten Fußballeralter, dazu eine Offensivkraft und unverletzt - eine Seltenheit beim niedersächsischen Bundesligisten Hannover 96. Eigentlich könnte man meinen, es führt kein Weg daran vorbei, Uffe Bech für die Bundesliga aufzustellen und doch hielt der inzwischen beurlaubte Trainer André Breitenreiter es nicht einmal für eine Option, den Dänen für den Bundesligakader zu nominieren. 


Bech, der zum neuen Jahr vom dänischen Erstligisten Bröndby nach ​Hannover zurückgekehrt war, wurde nicht einmal zum Trainingslager in Marbella mitgenommen.

Hannover 96 v Wacker Nordhausen - Pre-Season Friendly

Bech in einem Testspiel gegen Wacker Nordhausen vor Beginn der laufenden Spielzeit



Da Neu-Trainer Thomas Doll nun aber neben Edgar Prib, Niclas Füllkrug, Linton Maina und Ihlas Bebou auch noch Noah Sarenren Bazee lange ausfällt, gibt es immer weniger Alternativen für die rechte Außenbahn. Doch Bech spielt weiterhin nur bei der U23 des Bundesligisten in der Regionalliga mit. Dort erzielte der dreifache Nationalspieler Dänemarks allerdings im Test gegen Pattensen einen Dreierpack - in 28 nur Minuten. Genug, um sich für die erste Mannschaft zu empfehlen?


Wohl nicht. Während laut Informationen der BILD Manager Horst Held eine mögliche Bech-Nominierung zur Trainersache erklärte, wich der ein wenig aus: "Wir haben einen großen Kader, hatten 22 Feldspieler dabei". Die allerdings wussten zuletzt ganz und gar nicht zu überzeugen. Nach harmloser 0:3-Niederlage gegen Leipzig muss sich 96-Coach Doll langsam Gedanken machen, ob eine Nominierung des degradierten Dänen in seiner Not nicht doch noch eine letzte Option wäre, das Offensivspiel erfolgreicher zu gestalten.