​​Manchester United wurde im Januar nicht auf dem Transfermarkt aktiv. Im kommenden Sommer wollen die Red Devils allerdings einige Veränderungen am Kader vornehmen. Medienberichten zufolge steht beim englischen Rekordmeister ein neuer Innenverteidiger ganz oben auf dem Zettel. Neapels Kalidou Koulibaly ist beim Tabellenfünften angeblich weiterhin ein heißes Thema.


​Ex-Trainer Jose Mourinho wollte bereits im vergangenen Sommer einen neuen Spieler für das Abwehrzentrum verpflichten. Der portugiesische Übungsleiter hatte einige Kandidaten ins Visier genommen. Die Bemühungen des 56-Jährigen blieben letztendlich jedoch erfolglos, da die Verantwortlichen einen teuren Transfer nicht genehmigen wollten. Mourinho-Nachfolger und Interimstrainer ​Ole Gunnar Solskjaer, der die Red Devils auf beeindruckende Art und Weise in die Erfolgsspur gebracht hat, sieht in der Innenverteidigung ebenfalls Handlungsbedarf.


Wie der Evening Standard berichtet, hält der Norweger nach einem passenden Partner für Victor Lindelöf Ausschau. Der Schwede ist einer der großen Gewinner des Trainerwechsels und wusste in den letzten Wochen mit guten Leistungen zu überzeugen. Solskjaer, der angeblich von einem Engagement über den Sommer hinaus ausgeht, will zukünftig auf den 24-Jährigen setzen. Als zweiter Innenverteidiger ist weiterhin Neapels Koulibaly, für den ManUnited im Januar angeblich ​zwei Angebote abgegeben hatte, im Gespräch. 

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Steht einem Wechsel in die Premier League offen gegenüber: Kalidou Koulibaly


Neben dem 27-Jährigen spielt in den Planungen der Red Devils offenbar auch Harry Maguire eine Rolle. Für den englischen Nationalspieler in Diensten von Leicester City hatte Solskjaer nach dem jüngsten 1:0-Auswärtssieg viele lobende Worte übrig. Der United-Coach lobte vor allem die Kopfballstärke des Innenverteidigers. Er habe einen "Magnet im Kopf", so der United-Coach anerkennend. Der 25-Jährige wäre zudem im Vergleich zu Koulibaly die deutlich günstigere Alternative - auch wenn der englische Nationalspieler nach seiner Vertragsverlängerung (bis 2023) in Leicester ebenfalls nicht all zu leicht zu bekommen wäre.