Seit Monaten schon geht alle Welt fest von einem Wechsel von Benjamin Pavard zum FC Bayern München aus. In der Winterpause war der Transfer bereits als fix gemeldet worden, nun aber zeigen ein Interview in der Sport Bild und Aussagen von VfB-Sportdirektor Michael Reschke, dass noch gar nichts geklärt ist.


Es war im Winter im Trainingslager in Doha, als Hasan Salihamidzic vollmundig verkündete, dass Benjamin Pavard vom ​VfB Stuttgart nach der laufenden Saison zum ​FC Bayern München wechseln werde. Damit schien alles geklärt zwischen den Schwaben und dem Rekordmeister, weitere Beachtung wurde dem Transfer nicht mehr geschenkt, da sich so eh nur das bewahrheitet hatte, was viele bereits vermuteten.


Nun aber gibt es ein vielsagendes Interview in der Sport Bild, wo offenbart wird, dass längst noch nicht alles in trockenen Tüchern ist. So soll Pavard tatsächlich einen Vertrag über fünf Jahre in München unterschrieben haben, dass die Vereine sich aber bereits geeinigt hätten, davon ist keine Rede. So erklärte Stuttgarts Sportdirektor Michael Reschke: „Da es noch keine Transfer-Vereinbarung zwischen dem VfB Stuttgart und dem FC Bayern gibt, können wir einen Wechsel von Benjamin Pavard für den nächsten Sommer auch nicht bestätigen.“

Hinzu kommt, dass die fehlende Einigung in der Szene bekannt ist, weshalb auch weiterhin andere Vereine beim VfB wegen des Abwehrspielers anfragen. Der Fehler liegt aber hier wohl vor allem bei den Bayern, die Pavard im Winter bereits gerne an die Isar geholt hätten - das aber haben die Verantwortlichen in Stuttgart abgelehnt. Daher kündigte man in München an, die Klausel in Höhe von 35 Millionen Euro ziehen zu wollen, seither herrscht Stillstand in der Causa Pavard.


Geklärt ist also noch gar nichts, der zuständige Redakteur Tobias Altschäffl erklärte auf seinem Twitter-Account weiter, dass dem VfB nach wie vor kein offizielles Angebot vorliege. Die Transferpolitik der Bayern gibt daher Rätsel auf und macht einen stark blauäugigen Eindruck. Wann der Transfer offiziell durch ist, steht aktuell in den Sternen.