Im Sommer wurde Kevin Trapp von Paris St. Germain zurück an seine alte Wirkungsstelle nach ​Frankfurt ausgeliehen. Nun steht fest, dass die Summe, um den Nationaltorhüter zu verpflichten, acht Millionen Euro beträgt.


Kevin Trapp ist sehr glücklich, wie der 28-Jährige selbst berichtet. Kein Wunder, nachdem der Torwart sich in der Vorsaison in Paris fast ausschließlich auf der Bank wieder gefunden hatte. Doch bei der Eintracht ist er in der Hinrunde zum absoluten Leistungsträger avanciert. Auch dank ihm stehen die Frankfurter auf dem fünften Tabellenplatz, mit Ambitionen auf das internationale Geschäft.


Doch nun machen die Pariser den Planungen der Eintracht einen Strich durch die Rechnung. Acht Millionen Euro verlangt der französische Hauptstadtclub laut der Sport Bild für den Keeper - eine stattliche Summe, wenn man bedenkt, dass sie mit Alphonse Areola und Gianluigi Buffon auf der Torwart Position weltklasse besetzt sind. 


Auch Frankfurt-Manager Fredi Bobic stellt das vor ein Dilemma. Denn mit Ersatztorhüter Frederik Rönnow, der im Sommer als eigentlicher Stammkeeper zu den Adlern wechselte, besitzt man einen halbwegs adäquaten Ersatz für Trapp, dennoch wäre der 47-Jährige an einer dauerhaften Verpflichtung des Keepers interessiert. Bobic pokert und versucht, den Preis des dreimaligen deutschen Nationalspielers noch zu senken, indem er nicht höchstes Interesse an einem Transfer zeigt.

Fredi Bobic

Pokert um den Verbleib des Nationaltorhüters: Fredi Bobic


Für Paris würde das Geschäft immer noch ein Transferminus bedeuten, da sie den 28-Jährigen vor dreieinhalb Jahren für 9,5 Millionen nach Frankreich holten. Daher ist wohl auch der Preis in dieser Höhe angesetzt, auch wenn Trapp unter Trainer Thomas Tuchel wohl keine Zukunft hat. Der Keeper möchte sich natürlich weiterhin auf internationaler Bühne für die Nationalmannschaft bewerben. Daher geht er momentan noch von einer Rückkehr zu PSG aus. 


Doch wahrscheinlich wird der Tabellenplatz zum Abschluss der Saison zeigen, ob ein Wechsel zustande kommt. Denn sollten die Frankfurter sich für das internationale Geschäft qualifizieren, wäre Trapp an einem Verbleib interessiert und die finanziellen Mittel für eine Verpflichtung wären gegeben.