Hannover 96 ist aktuell Tabellenschlusslicht in der Bundesliga und hat schon sieben Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Und nun fällt auch noch das glücksbringende Trainingslager für das Team von Thomas Doll flach.


Sieben Punkte wären es aktuell zum sicheren Klassenerhalt, vier für die Relegation. Es läuft derzeit nicht rund bei den Niedersachen. Grund genug für die Verantwortlichen, eine Reise in ein Trainingslager zu veranlassen. Das Ziel war kein zufälliges, sondern das Hotel Klosterpforte in Harsewinkel bei Bielefeld. Jenes Hotel, in dem jüngst zwei 96-Trainer viermal einkehrten und anschließend gestärkt auf den Platz zurückkehrten. 


So verlor Tayfun Korkut keines der letzten fünf Saisonspiele und Michael Frontzeck, der das Hotel gleich dreimal besuchte, holte sogar zehn Punkte aus vier Spielen. Doch genau diesem Ritual machte nun das kalte Wetter einen Strich durch die Rechnung. Grund ist die fehlende Rasenheizung vor Ort, sodass der Trainingsplatz nach einer frostigen Nacht eventuell nicht bespielbar wäre. Auch andere Alternativen seien demnach geprüft worden. Aber letztendlich entschied man sich in Hannover zu bleiben, da dort beste Trainingsbedingungen herrschen. 

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Seit dem 28. Januar ist Thomas Doll neuer Chefcoach bei Hannover. Unter seiner Leitung bestritten die 96er nur ein Spiel gegen RB Leipzig, welches mit einer 0:3-Niederlage endete. Die Verantwortlichen wollten mit einer Reise ins Trainingslager bewirken, dass sich Trainer und Mannschaft besser kennenlernen, um die Mission Klassenerhalt effektiver zu bestreiten.


Nun muss es eben ohne die Klosterpforte-Magie gehen. Am Samstag zum Abstiegs-Kracher gegen ​Nürnberg braucht die Doll-Truppe drei Punkte​​ - egal wie.