​Nach der ​1:3-Niederlage in Leverkusen will der ​FC Bayern München im DFB-Pokal-Achtelfinale wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Am Mittwochabend (20:45 Uhr) ist der deutsche Rekordmeister bei ​Hertha BSC zu Gast. Cheftrainer Niko Kovac erwartet in der Hauptstadt einen harten Kampf. 


"Wir wollen in die nächste Runde kommen und wir haben etwas gut zu machen", betonte der ehemalige Bayern-Profi am Dienstagmittag vor versammelter Presserunde. "Es gibt nur einen Plan. Dieser heißt, das Spiel morgen zu gewinnen." In Berlin müsse seine Mannschaft von Beginn an voll da sein. "Hertha wird gut verteidigen. Wir müssen zusehen, dass wir unser Spiel schneller gestalten und unsere Chancen nutzen, um das Spiel frühzeitig in die richtige Richtung zu lenken", führte Kovac weiter aus. "Es wird ein harter Kampf."


Der FCB-Coach ließ offen, ob ​Manuel Neuer nach seiner Handverletzung ins Tor zurückkehren wird. "Es geht ihm so weit gut. Ich glaube, er will sofort spielen, wir müssen aber auf das Go der Ärzte warten", gab der 47-Jährige zu Protokoll. Wie der Rekordmeister später bekannt gab, wird Neuer im Kader für die Partie stehen - daher sollte er auch von Beginn an auflaufen.


Joshua Kimmich, der gegen ​Bayer 04 Leverkusen im zentralen Mittelfeld ran durfte, wird voraussichtlich auf seine Rechtsverteidiger-Position zurückkehren. Die linke Abwehrseite ist für David Alaba reserviert. Die Innenverteidigung, bestehend aus Mats Hummels und Niklas Süle, dürfte unverändert bleiben. ​Jerome Boateng steht als Alternative parat. 


Thiago, der zuletzt wegen muskulärer Probleme passen musste, kehrt in die Startelf zurück und bildet mit Leon Goretzka die Doppelsechs. Für die offensive Dreierreihe hat Kovac einige Alternativen zur Auswahl. Arjen Robben wird in Berlin allerdings nicht mit von der Partie sein. Für Franck Ribéry kommt ein Startelf-Einsatz nach rund vierwöchiger Verletzungspause wohl noch zu früh, weshalb Kingsley Coman als Linksaußen beginnen dürfte. 


Im offensiven Mittelfeld muss sich Kovac zwischen ​James Rodriguez und ​Thomas Müller entscheiden. Erhält der Kolumbianer den Vorzug, wird Müller voraussichtlich erneut auf die rechte Außenbahn rücken. Läuft der Weltmeister als Zehner auf, könnte Serge Gnabry rechts beginnen. Komplettiert wird die Startelf im Angriffszentrum durch ​Robert Lewandowski.


Die voraussichtliche Aufstellung im Überblick: