​Der ​FC Bayern München plant in den kommenden Jahren die Kaderverjüngung weiter voranzutreiben. Da sich der Transfer von Wunschspieler Lucas Hernandez jedoch als schwierig erwiesen hat, haben die Münchner offenbar auch einen Spieler aus der Bundesliga in den Fokus genommen. Dabei soll es sich um ​Dayot Upamecano von ​RB Leipzig handeln.


Aktuell muss der Innenverteidiger aufgrund einer Knieverletzung zwar pausieren, zuvor konnte er seit seinem Wechsel im Sommer 2017 von RB Salzburg nach Leipzig aber bereits sein riesiges Talent unter Beweis stellen. Im zarten Alter von 20 Jahren kam der Franzose so bereits auf 73 Pflichtspieleinsätze für die Bullen und soll laut Informationen bei der tz nun eine Rolle in den Überlegungen der Bayern-Bosse rund um Sportdirektor Hasan Salihamidzic spielen. 

Lucas Hernandez

An Lucas Hernandez bissen sich die Bayern zuletzt die Zähne aus


Auch die Sport BILD will in Erfahrung gebracht haben, dass die Bayern interessiert sind. Konkrete Kontaktaufnahmen soll es aber dem Bericht zufolge noch nicht gegeben haben. Zudem soll der Verteidiger den Münchner bereits vor seinem Wechsel zu den Leipzigern angeboten worden sein. Damals traute der damalige Chefscout Michael Reschke, der mittlerweile als Sportvorstand des VfB Stuttgart tätig ist, dem Youngster eine derart steile Entwicklung nicht zu.


Bayern-Sportdirektor Salihamidzic bemühte sich zuletzt vergebens um Lucas Hernandez von Atletico Madrid. Da ein erhoffter Winter-Transfer des variabel einsetzbaren Defensivspielers nicht zustande kam, planen die Münchner im kommenden Sommer einen erneuten Angriff. Doch auch dann dürfte es alles andere als einfach sein, die Rojiblancos von einem Transfer des französischen Nationalspielers zu überzeugen. Eine Verpflichtung von Dayot Upamecano könnte daher unter Umständen leichter zu realisieren sein.

Dayot Upamecano

Dayot Upamecano konnte sich in der Bundesliga schnell akklimatisieren


Ein ganz einfaches Transferziel dürfte der robuste Abwehrspieler der Leipziger allerdings nicht sein, schließlich ist der Rechtsfuß noch bis zum Sommer 2021 an den Ost-Klub gebunden. Ob die ambitionierten Sachsen einen ihrer absoluten Hoffnungsträger ohne große Not abgeben würden, darf zumindest angezweifelt werden. Angeblich beträgt die festgeschriebene Ablösesumme für den Defensivspieler aktuell unglaubliche 100 Millionen Euro. Bei zuletzt aufkeimenden Wechselgerüchten zum FC Southampton, die sich schnell in Wohlgefallen aufgelöst hatten, war jedoch plötzlich nur noch von 35 Millionen Euro die Rede.


Ein solcher Betrag wäre für die Bayern mit Sicherheit problemlos zu stemmen, Upamecano dürfte dennoch nur als Plan B in Betracht kommen. Schließlich ist einer der Vorteile von Hernandez, dass der Weltmeister von 2018 auch als Außenverteidiger eingesetzt werden kann. Der Leipzig-Profi hingegen ist ein klassischer zentraler Abwehrrecke.