​Im DFB-Pokal-Achtelfinale ist der ​1. FC Nürnberg am Dienstagabend (18:30 Uhr) beim ​Hamburger SV zu Gast. Die Franken erkämpften sich am vergangenen Samstag gegen den ​SV Werder Bremen ein 1:1-Unentschieden und wollen nun im Pokal nachlegen. Cheftrainer Michael Köllner weiß allerdings um die Schwere der Aufgabe. 


"Der HSV hat eine Top-Mannschaft und ist in der Liga voll auf Kurs", betonte der Nürnberger Übungsleiter auf der Pressekonferenz am Montagmittag. Köllner will mit seiner Mannschaft alles in die Waagschale werfen, um den Einzug ins Viertelfinale zu schaffen. Unterstützt wird der Club in Hamburg von 3.700 Fans. "Da fehlen einem fast die Worte. Das ist außergewöhnlich", schwärmte der FCN-Coach, der in der Defensive mit Tim Leibold (Gehirnerschütterung) und Georg Margreitter (muskuläre Probleme) zwei Ausfälle zu beklagen hat. 


Hinter dem Einsatz von Christian Mathenia stand am Montag noch ein Fragezeichen. Die Nummer eins hat vom Duell mit Werder eine Blessur am Oberschenkel davongetragen. Reicht es beim Ex-Hamburger nicht für einen Einsatz, beginnt Fabian Bredlow.


Für den verletzten Margreitter rückt Lukas Mühl ins Abwehrzentrum. Das Eigengewächs bildet mit Ewerton die Innenverteidigung. Nach dem Ausfall von Leibold wechselt Enrico Valentini von der rechten auf die linke Abwehrseite. Als Rechtsverteidiger wird Kevin Goden erwartet.


Im defensiven Mittelfeld dürfte Köllner erneut auf das Duo Ondrej Petrak/Hanno Behrens setzen. An der offensiven Dreierreihe wird es voraussichtlich keine Veränderungen geben. In diesem Fall ist die Zehner-Position für Matheus Pereira reserviert. Die Sporting-Leihgabe wird versuchen, die beiden Flügelspieler Virgil Misidjan (rechts) und Federico Palacios (links) in Szene zu setzen.


Im Angriffszentrum wird Köllner wohl eine Veränderung vornehmen. Mikael Ishak, der gegen Bremen nach seiner Einwechslung zum 1:1-Ausgleich traf, dürfte den Vorzug vor Adam Zrelak erhalten.


Die voraussichtliche Aufstellung im Überblick: