​Der ​SC Freiburg bestreitet am Sonntag ein wichtiges ​Auswärtsspiel im Abstiegskampf beim ​VfB Stuttgart. Nach zwei Niederlagen zum Rückrundenauftakt brauchen die Breisgauer nun mal wieder Punkte. Vincenzo Grifo ist dabei wieder eine Option für die Startelf, generell hat Trainer Christian Streich die Qual der Wahl.


"Fakt ist, wir haben zu viele Tore zugelassen. Wir können nicht immer Rückständen hinterherlaufen und Spiele drehen", erklärte Freiburgs Trainer Christian Streich auf der Pressekonferenz vor dem Stuttgart-Spiel und stellte die Zielsetzung für dieses klar: "Wir fahren nicht nach Stuttgart, um unentschieden zu spielen. Wir fahren nach Stuttgart, um zu gewinnen. Wenn der VfB gewinnt, kriegt er einen Schub. Das wollen wir verhindern und gewinnen, damit wir einen Schub kriegen."


Denn noch haben die Breisgauer sieben Zähler Vorsprung vor dem VfB und dem Relegationsplatz, doch bei einer weiteren Niederlage könnte dieser entsprechend schrumpfen. Personell sieht es beim SC ganz gut aus: Vincenzo Grifo, der aufgrund einer Klausel im Leihvertrag gegen ​Hoffenheim nicht spielen durfte, steht wieder zur Verfügung und große Verletzungssorgen gibt es nicht."Wir müssen versuchen, die richtigen Jungs am richtigen Tag auf den Platz zu bringen", erklärte Streich.


Im Tor wird der Trainer dabei nicht lange überlegen müssen, Stamm-Keeper Alexander Schwolow wird dort auflaufen. Davor sind Christian Günter auf der linken Seite und Dominique Heintz sowie Manuel Gulde in der Innenverteidigung gesetzt. Auf der rechten Seite gibt es immer mal wieder einen Wechsel, weil sich weder Pascal Stenzel noch Lukas Kübler dort festspielen konnte. Da Stenzel zuletzt die Nase vorn hatte, wird er möglicherweise auch in Stuttgart wieder beginnen.


Der SC beherrscht einige Systeme und Christian Streich lässt sich immer mal wieder etwas neues einfallen, doch wirklich erfolgreich war bislang nur das 4-4-2 mit Doppel-6. In einem anderen System haben die Freiburger noch kein Spiel gewonnen. Robin Koch ist dabei im defensiven Mittelfeld gesetzt, an seiner Seite könnte wieder Janik Haberer auflaufen. Im linken Mittelfeld würde wie zuletzt Kapitän Maik Frantz spielen, Vincenzo Grifo kehrt als rechter Mittelfeldspieler ins Team zurück.


Luca Waldschmidt, der bislang in nur einem Pflichtspiel nicht zum Einsatz kam und zuletzt auch häufig auf der Außenbahn spielte, könnte dann wieder im Sturmzentrum neben Nils Petersen beginnen. Damit würden die Freiburger ihren torgefährlichsten Angriff aufbieten: Waldschmidt und Petersen haben gemeinsam 11 Tore erzielt.


Die potenzielle SCF-Formation in der Übersicht: