​Der ​​1. FC Nürnberg steht bei seinem Gastspiel in ​Bremen unter Zugzwang. Die vergangenen sechs Spiele wurden verloren und der letzte Sieg in der Liga war Ende September beim 3:0 gegen Düsseldorf. Mittlerweile hat man vier Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz, was heißt: für die ​Cluberer ist ein Sieg gegen den SVW Pflicht, um nicht komplett den Anschluss zu verlieren. 


"Werder kann sich in dieser Saison für das internationale Geschäft qualifizieren. Die Qualität hat die Mannschaft - ohne Wenn und Aber", sagt Chefcoach Michael Köllner über den morgigen Gegner aus Bremen. Den nächsten Schritt Richtung Europapokal würde der Club-Trainer gerne verhindern, um das eigene Team wieder in die Erfolgsspur zurückzuführen. 


Im Tor beginnt, nach seiner auskurierten Sehnen- und Kapselverletzung im Knie, wieder Christian Mathenia. 


Die Innenverteidigung bilden der unangefochtene Georg Margreitter, sowie der Brasilianer Ewerton. Auf der linken Defensivseite bekommen die beiden Unterstützung von der Stammkraft Tim Leibold und auf rechten Außenbahn verteidigt Enrico Valentini. 


Während die Abwehrreihe noch unverändert im Gegensatz zu den vergangenen Spielen bleibt, werden im Mittelfeld wohl ein paar Rotationen vorgenommen. Als defensiver Mittelfeldspieler soll Petrak die Verteidigung stabilisieren. Die Viererreihe davor bilden wie schon bei der 1:3 -Niederlage gegen ​Hertha BSC vor zwei Wochen Pereira, Löwen, Misidjan und natürlich Kapitän Behrens. 


Für die nötige Offensivpower soll slowakische Stürmer Adam Zrelak sorgen. Er möchte seine Quote von zwei Bundesligatreffern gegen die Hanseaten ausbauen. 


Die potenzielle Aufstellung im Überblick: