Die Verantwortlichen des ​FC Schalke 04 blicken auf eine turbulente Wintertransferperiode zurück. Auf den letzten Drücker scheiterten die Schalker angeblich dabei, Fortuna Düsseldorf ein Schnippchen zu schlagen und ​Dawid Kownacki doch noch von einem Transfer ins Ruhrgebiet zu überzeugen. Gerüchte um ein angebliches Interesse an Nikola Kalinic dementierte Manager Christian Heidel vehement.


Am Deadline-Day konnte die Fortuna durch die Verpflichtung des 21-jährigen Mittelstürmers aufhorchen lassen. Der Pole wechselt auf Leihbasis mit anschließender Kaufoption vom italienischen Erstligisten Sampdoria Genua zum Aufsteiger. Laut Informationen des Express hatten angeblich auch die Königsblauen Interesse bekundet und versucht, die Fortuna mit einem deutlich höheren Angebot auszustechen. Der Youngster soll einen Wechsel zum amtierenden Vizemeister jedoch "kategorisch" ausgeschlossen haben und wechselte zur Funkel-Elf.

Dawid Kownacki

Dawid Kownacki ließ sich auf seinem Weg nach Düsseldorf nicht mehr aufhalten


Seit geraumer Zeit kursierten Gerüchte, wonach die Knappen auch an Nikola Kalinic von Atletico Madric interessiert waren. Doch obwohl die Rojiblancos mit Alvaro Morata einen neuen Stürmer verpflichtet haben, muss der 31-Jährige beim spanischen Hauptstadtklub bleiben. Heidel lässt dies jedoch völlig kalt, schließlich sei der Kroate nie auf dem Wunschzettel der Schalker gewesen. "Wir haben weder mit Herrn Kalinic auch nur ein einziges Mal gesprochen noch mit Atletico Madrid. Wir haben nie ein Angebot abgegeben. Das war nie ein Thema für uns", so der erfahrene Funktionär gegenüber Spox.


Bereits am Mittwoch hatte der Traditionsverein die Verpflichtung von Flügelflitzer Rabbi Matondo unter Dach und Fach bringen können. Der 18-Jährige wechselt für neun Millionen Euro von der U23 des amtierenden englischen Meisters Manchester City ins Ruhrgebiet. Da am Deadline-Day jedoch mit ​Franco di Santo ein Offensivspieler an den spanischen Erstligisten Rayo Vallecano abgeben wurde, verzichteten die Schalker unterm Strich darauf, sich im Angriff breiter aufzustellen.